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Christof Innerhofer richtete mahnende Worte an die FIS (Pentaphoto)

Christof Innerhofer entschuldigt sich „für schlimme Worte"

Der Dritte des heutigen Super-G in Kitzbühel hat die ungewöhnlich harte Strafe gegen ihn akzeptiert und sich für die harsche Kritik an der FIS entschuldigt. Er habe allerdings keinen Fehler begangen.

Super-G-Weltmeister Christof Innerhofer wird am Samstag nach Startnummer 45 als letzter Läufer in die fürSamstag angesetzte Abfahrt gehen. Innerhofer war am Donnerstag im Abfahrtstraining gestürzt, weitergefahren und danach mit einer gelben Fahne gestoppt worden. Aufgrund seinerrestlichen Fahrt ins Ziel wurde der Pusterer mit einer Geldstrafe und der Rückversetzung in der Startliste bestraft.

Innerhoferließam Freitagin einemORF-Interview Dampf ab. „Es ist beschämend. Ich habe die Anweisungen befolgt und bin dafür bestraft worden. Wenn die Verantwortlichen nicht wissen, was sie mir sagen sollen, müssen sie bestraft werden, nicht ich“, hatte er vor laufender Kamera gepoltert.

Nach Platz drei im Super-G wollte der dreifache Medaillengewinner der WM 2011 die Sache aber nur noch abhaken und sich auf die Abfahrt am Samstag konzentrieren. „Für mich war nur wichtig, die Wahrheit zu sagen, bevor Gerüchte aufkommen. Wenn man mir sagt, ich soll runter rutschen, dann rutsche ich auch“, versicherte Innerhofer. Es sei natürlich ärgerlich, am Samstag mit einer so hohen Startnummer in die Abfahrt gehen zu müssen. „Ich muss das jetzt alles vergessen und darf trotzdem nicht 120 Prozent riskieren. Das geht in Kitzbühel meist nicht sehr gut aus“, so der Gaiser.

Autor: sportnews

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