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Will sich auch in der Welt der Mode einen Namen machen: Lucas Braathen. © lucasandbarman.com

Der Ski-Star, der die Modewelt aufmischen will

Brasilianische Wurzeln und doch ein Ass auf Skiern: Lucas Braathen ist ein kleiner Paradiesvogel. Der Shootingstar der Saison ist aber nicht nur gut darin, die beiden Latten unter den Füßen schnell an den Weltcup-Tore vorbeizumanövrieren, sondern hat auch noch einiges im Köpfchen.

Der Stern des Lucas Braathen ist heuer so richtig aufgegangen. Mit seinem Sieg zum Weltcup-Auftakt in Sölden hat der 20-jährige Norweger die Ski-Welt verblüfft und gleichzeitig ein Versprechen für die Zukunft abgegeben. Mit seiner jugendlichen Unbekümmertheit erspielte sich Braathen ohnehin schon viele Sympathien bei Fans und Athleten.


Seine Saison ist in Adelboden nach einem schweren Sturz jedoch abrupt zu Ende gegangen. Langweilig wird es dem Riesentorlauf-Spezialisten jedoch nicht: Wie er nun gegenüber norwegischen Medien offenbarte, hat er vor kurzem ein eigenes Unternehmen gegründet.

„Ein Freund und ich haben gemeinsames Interesse an Mode. Wir haben viele Ideen zur Herstellung von Kleidung und Accessoires“, so Braathen, der mit seinem Kollegen diese Idee nun in die Tat umgesetzt und das Unternehmen „Lucas & Barmann“ gegründet hat. Die beiden haben einen Online-Shop eingerichtet, in dem schon die ersten Produkte – vorwiegend Accessoires wie Ringe oder Ketten – angeboten werden.

Preisgelder als Startkapital
„Wir haben lange darüber gescherzt, selbst etwas aufzubauen“, so Braathen, dem seine erfolgreiche Ski-Karriere zugutegekommen ist. „Ich bin gut skigefahren und habe so etwas Kapital und die nötige Aufmerksamkeit bekommen, um tatsächlich zu starten.“ Trotz seines jungen Alters beweist Braathen also schon Weitsichtigkeit. Sein erstes Unternehmen soll nämlich nicht das letzte gewesen sein. „Wenn du so viel unterwegs bist, dann denkst du über viele Dinge nach. Ich habe deshalb eine Reihe von Ideen im Kopf“, sagt der Youngster.

Übrigens hat Braathen 2 prominente Vorgänger: Lasse Kjus und Aksel Lund Svindal sind während bzw. nach ihrer Karriere ebenfalls unternehmerisch tätig geworden und in die Modebranche eingestiegen. „Es ist cool, was die beiden gemacht haben“, sagt Braathen, der nun viel Zeit für sein neues Unternehmen hat: Beim Sturz in Adelboden hat er sich nämlich schwer am Knie verletzt und muss einige Monate pausieren.

Autor: det

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