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Johan Clarey machte eine Pirouette auf der Ski-Piste. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

„Falscher Weg“: Ski-Star mit wilder Bruchlandung

Beim Super-G in Saalbach-Hinterglemm gab es am Sonntag einen Schreckmoment. Mittendrin: Der französische Routinier Johan Clarey.

Die Szenen von der Ski-WM in Cortina d’Ampezzo sind noch omnipräsent: In der Abfahrt kam der Franzose Maxence Muzaton mit rund 120 km/h zu Sturz, drehte sich einmal und stand plötzlich wieder auf Skiern – eine unglaubliche Rettungstat, die um die Welt ging.


Muzaton hatte damals Glück im Unglück und kam ohne größere Verletzungen davon. Ob dieses Glück nun auch Johan Clarey hat, bleibt abzuwarten. Knapp einen Monat nach diesem spektakulären Abflug von Muzaton gelang Clarey ein ähnliches unfreiwilliges Kunststück: Im Super-G von Saalbach-Hinterglemm kam der 40-Jährige kurz vor einer Welle zu Sturz, wurde durch die Luft geschleudert, drehte sich dabei ein Mal um sich selbst und prallte dann unsanft auf den Boden.



Ein spektakulärer Sturz, der für einen Schreckmoment im von Marco Odermatt gewonnenen Rennen sorgte. Clarey konnte anschließend zwar eigenständig ins Ziel fahren, ob er aber auch ohne Verletzung davongekommen ist, muss sich erst zeigen. Bei der Landung knickste sein linkes Knie nämlich übel weg. Der Routinier selbst postete in der Zwischenzeit auf Social Media ein Foto des Sturzes und schrieb humorvoll dazu: „Falscher Weg“.

Autor: det

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