L Ski Alpin

Krachte kurz vor dem Ziel in die Plane: Manuel Feller. © KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Feller nach Sturz: „Angeschossene Tiere sind am gefährlichsten“

Nicht nur Riccardo Tonetti hat es beim Riesentorlauf der Herren erwischt. Auch der Nordtiroler Manuel Feller und Luca De Aliprandini aus Cles machten den Abflug. Böse erwischte hat es den jungen Stefan Brennsteiner.

Mit einer Bomben-Zwischenzeit im Gepäck fiel der Österreicher im zweiten Durchgang aus. Schnell war klar, dass sich Brennsteiner schwer verletzt hat. Eine Erstuntersuchung im Krankenhaus in PyeongChang ergab einen Verdacht auf Riss des Kreuzbandes im rechten Knie. Eine genaue Untersuchung soll nach der Rückkehr in Innsbruck erfolgen.

Schleudertrauma bei Feller


Der unsanfte Abgang im ersten Durchgang hat beim Nordtiroler Manuel Feller Spuren hinterlassen. „Am Anfang dachte ich, dass alles gut gegangen ist. Aber jetzt wird's an Nacken und Schulter schon jede Minute ein bisschen schmerzhafter“, gab der 25-Jährige über die Folgen seines Sturzes Auskunft.

Kurz darauf stand fest, dass sich der Fieberbrunner ein Schleudertrauma und eine Schulterprellung zugezogen hat. Am Montag wird Feller pausieren und sich behandeln lassen. Bis zum Slalom am Donnerstag sollte es aber reichen.

Nach der Enttäuschung im Riesentorlauf, in dem hervorragenden Zwischenzeiten hatte, ist die Motivation bei Feller für den Slalom noch größer. Erneut werde er alles auf eine Karte setzen, denn „die angeschossenen Tiere sind die gefährlichsten.“

De Aliprandini wie Feller


Ähnlich wie Feller erging es auch dem Trentiner Luca De Aliprandini. Der 26-Jährige aus Cles stürzte nach einer starken Fahrt kurz vor dem Ziel und klagte danach über starke Schmerzen: „Ich glaube es ist nur ein Schlag am Oberschenkel, aber im Moment tut es schon ordentlich weh.“

Autor: cst/apa

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210