L Ski Alpin

Stefano Gross beim Training in Schnals (Foto: A. Bianchi/Schnalstaler Gletscherbahnen)

FIS erklärt Schnalstaler Gletscher für renntauglich

Der Weltskiverband hat die Leo-Gurschler-Piste im Schnalstal für Ski-Rennen homologiert. Dort können künftig internationale Rennen ausgetragen werden.

Der Start der nach dem Gründer des Gletscherskigebietes benannten Piste befindet sich in exakt 3.000 Metern Meereshöhe, das Ziel des Slalomhangs liegt auf 2.800 Meter. Die Strecke ist 577 Meter lang, die größte Neigung beträgt 67 Prozent, die durchschnittliche Neigung immerhin 37,4 Prozent.

Damit kann auf der Leo-Gurschler-Piste nicht nur trainiert, sondern es können ab sofort auch Rennen ausgetragen werden. Bereits am 5. und 6. November werden zwei FIS-Entry-Slaloms ausgerichtet, am 16. und 17. Dezember finden zwei Slalombewerbe statt, die der ASV Schnals zusammen mit dem Südtiroler Landesverband organisiert.

Der Slalomhang gilt als steil und schwierig und selbst für routinierte Athletinnen und Athleten als eine echte Herausforderung, wie sich bei den Trainings der verschiedenen Nationalmannschaften immer wieder gezeigt hat.

Autor: sportnews