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Werner Heel hat heuer seine Karriere beendet. © Pentaphoto

Heel: „Trainer haben nicht mit offenen Karten gespielt“

Werner Heel hat im März seine Karriere beendet. In einem ausführlichen Interview mit dem Tagblatt „Dolomiten“ sprach der Passeirer unter anderem auch darüber, was ihn in den letzten Jahren gestört hat.

„Natürlich hätte ich lieber mit besseren Ergebnissen aufgehört“, erklärt Heel gegenüber dem Tagblatt „Dolomiten“ und ergänzt: „Dafür habe ich mich auch total hinein gehängt, aber die Trainer haben nicht mit offenen Karten gespielt.“ Der Passeirer spielt damit auf die schwierigen letzten Jahre seiner Karriere an. Seit der Saison 2015/16 war Heel nämlich nur mehr in der Gruppe der „Interesse nazionale“, musste sich also einen großen Teil der Kosten selbst finanzieren. „Ich hatte auch keinen Servicemann mehr. Wenn ich mir selbst die Ski hergerichtet habe, hatten die Trainer auch noch Spott dafür übrig“, übt der 37-Jährige Kritik.

Ansonsten kann Heel mit seiner Laufbahn aber mehr als zufrieden sein. 3 Weltcupsiege und 7 weitere Podestplätze stehen ihm zu Buche, wobei ihm sein erster Sieg in Kvitfjell 2008 besonders in Erinnerung geblieben ist. Damals schnappte er mit Startnummer 26 Bode Miller den sicher geglaubten Sieg weg. „Das war einfach unbeschreiblich“, so der Passeirer.

Warum Werner Heel als Kind eigentlich Skispringer werden wollte, warum er in der Oberschule beinahe alles hingeschmissen hätte, wie ihm einige Skimarken-Wechsel zum Verhängnis geworden sind und wie er seine jetzige Freundin Manuela Mölgg durch den Skisport kennengelernt hat – das lesen Sie im ausführlichen Interview in der Freitags-Ausgabe des Tagblatts „ Dolomiten “.

Autor: det

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