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Katharina Truppe war als 15. die Beste ihrer Mannschaft. Zu wenig für die Skination Österreich. © APA/afp / JOE KLAMAR

Historische Sölden-Pleite der ÖSV-Frauen: „Tut bissl weh“

Platz 15 durch Katharina Truppe als bestes Ergebnis war gleichbedeutend mit dem schlechtesten Sölden-Abschneiden der ÖSV-Frauen in der Geschichte. Enttäuscht haben die Österreicherinnen den Ort des Weltcupauftakts verlassen.

Rennsportleiter Christian Mitterer hat genug Positives um zu meinen, mit einem „blauen Auge“ davongekommen zu sein. Geradezu verblüfft war der Frauenchef darüber, dass sich keine der 5 für das Finale qualifizierten ÖSV-Läuferinnen dort verbesserte.

„Dass wir es nach dem 1. Durchgang nicht mehr gewinnen, war klar. Aber wir wollten nochmals Gas geben, uns verbessern, als Führende ins Ziel kommen“, erklärte Mitter. „Dass das gleich bei allen 5 danebengegangen ist, habe ich noch nie erlebt und tut ein bissl weh.“

Historisch schlechtestes Ergebnis
„Fehleinschätzungen“ machte der Coach hauptverantwortlich für das magere Abschneiden beim Weltcup-Opening. Während Italiens Damen mit Marta Bassino vor Federica Brignone ein weiterer Doppelsieg gelang, lieferten die ÖSV-Damen erstmals ohne Top-10-Ergebnis das historisch schlechteste Sölden-Ergebnis ab.

Und das in einem Rennen, in dem mit der verletzten US-Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin und der zurückgetretenen Viktoria Rebensburg 2 der Besten der letzten Jahre fehlten und selbst „Snowboarderin“ Ester Ledecka im erst 2. Weltcup-Riesentorlauf erstmals punktete.

Autor: cst/apa

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