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Südtirols Abfahrts-Spezialist Christof Innerhofer. © AFP / JONATHAN NACKSTRAND

Innerhofer und Fill sehen Licht am Ende des Tunnels

Christof Innerhofer und Peter Fill sehnen ihr Comeback herbei: Beide Ski-Asse waren in den letzten Monaten verletzt, nun sehen sie Licht am Ende des Tunnels.

Christof Innerhofer riss sich am 22. März 2019 bei der Super-G-Italienmeisterschaft in Cortina das Kreuzband im linken Knie. Seitdem lautet das Motto für den Gaiser: Aufbautraining, Aufbautraining und noch einmal Aufbautraining. „Seit April gab es bei der Reha immer volles Programm, für etwas anderes blieb kaum Zeit. Die Hochzeit meines Freundes Max Blardone am Lago Maggiore war eine willkommene Abwechslung“, sagte Innerhofer dem Tagblatt Dolomiten . Der Pusterer hat ambitionierte Ziele: „Ende August will ich wieder auf Skiern stehen, danach peile ich ganz klar die Weltcup-Rennen in Lake Louise am 30. November und 1. Dezember an.“

Will bis zur WM 2021 im Geschäft bleiben: Peter Fill. © APA / EXPA/JOHANN GRODER


Peter Fill machten im letzten Winter indes eine Muskelverletzung im Oberschenkel und ein Bluterguss im Rücken zu schaffen, sodass er seine Saison schon im Jänner beenden musste. „Nun ist die Verletzung aber richtig gut ausgeheilt. Bisher war ich drei Wochen auf Skiern, zuletzt fuhr ist sogar in den Toren, hauptsächlich Riesentorlauf, es läuft sehr gut“, erklärt er den Dolomiten .

Seine 37 Jahre spürt der Kastelruther aber doch. „In der Früh beim Aufstehen zwickt es fast überall, ich muss länger aufwärmen, bis ich wieder bereit bin.“ Trotzdem möchte Fill bis zur Heim-WM 2021 in Cortina weitermachen. „Das ist der Plan. Sollte ich mich aber wieder mit Verletzungen rumplagen, dann stelle ich mir die Frage, ob es Sinn macht, weiter zu fahren. Aber so weit denke ich jetzt nicht“, so Fill.

Das ausführliche Interview mit den beiden Südtiroler Ski-Assen lesen Sie in der Dienstags-Ausgabe der Dolomiten .

Autor: det

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