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Für Manfred Mölgg hatte der Riesentorlauf in Adelboden fatale Folgen. © Pentaphoto

Knie kaputt: Schock für Manfred Mölgg

Zunächst hatte es aus einem Schweizer Krankenhaus Entwarnung gegeben, doch seit Samstagabend steht fest: Manfred Mölgg hat sich bei seinem Sturz im Adelboden-Riesentorlauf eine schwerwiegende Knieverletzung zugezogen.

Der Enneberger wurde beim legendären Chuenisbärgli-Rennen nach einer Bodenwelle aus dem Kurs gedrückt. Mölgg blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht im Schnee liegen, bereits da wurde Schlimmstes vermutet. Bei einer Erstuntersuchung in einem nahegelegenen Krankenhaus und einer Magnetresonanz in Bern wurde zunächst keine gröbere Verletzung diagnostiziert.

Auf Entwarnung folgt Hiobsbotschaft
Erst am späten Samstagabend teilte die Ärztekommission des italienischen Wintersportverbands schließlich die Hiobsbotschaft mit: Bei einer weiteren Visite wurde der Riss des vorderen Kreuzbands im rechten Knie festgestellt.

Mölgg wird vorzeitig aus der Schweiz abreisen und sich zuhause in ärztliche Behandlung begeben. Wie es mit dem 37 Jahre alten Routinier, der in seiner Karriere immer wieder verletzungsbedingte Rückschläge wegstecken musste, weitergeht, ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig offen. Die aktuelle Weltcupsaison kann er jedenfalls abhaken.

In Adelboden steht am Sonntag noch ein Herren-Slalom am Programm. SportNews wird Sie ab 10.30 Uhr mit einem Liveticker am Laufenden halten.

Autor: fop

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