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Geht am Samstag als Favorit in die Abfahrt: Christof Innerhofer (Foto: Pentaphoto)

Konkurrenz beeindruckt: „Innerhofer ist der Topfavorit“

Christof Innerhofer hat in den beiden Trainings-Abfahrten in Garmisch Partenkirchen stark aufgezeigt und ist beide Male Bestzeit gefahren. Damit ist der Gaiser in die Favoritenrolle für das Rennen am Samstag (11.45 Uhr) geschlüpft.

Es ist kein Geheimnis: In Garmisch-Partenkirchen fühlt sich „Inner“ pudelwohl. 2011 kürte er sich dort zum Super-G-Weltmeister, 2013 gewann er auf der Kandahar sein bislang letztes Weltcuprennen. Überhaupt ist ein Innerhofer-Auftritt in der oberbayrischen Lokalität fast immer eine Podest-Garantie: Bei seinen acht Starts stieg er fünf Mal aufs Stockerl und wurde zwei Mal Vierter. Nur bei seinem allerersten Garmisch-Rennen reichte es im Super-G nur zu Rang 17.


„Ich weiß nicht, was der Innerhofer da tut“

Klar, dass Innerhofer auf dem Favoritenzettel vieler steht - immerhin war er auch in den beiden Trainings am Donnerstag und Freitag stets der Schnellste. Der Österreicher Hannes Reichelt urteilte nach dem ersten Training etwa: „Er ist hier sicher der Topfavorit. Er mag’s ja, wenn es so schlagig ist.“ Und Matthias Mayer, der dem Gaiser beim Freitags-Training am nächsten gekommen ist, räumte Innerhofer noch Reserven für die Abfahrt am Samstag ein. „Ich weiß nicht, was der Innerhofer tut. Für mich sind sie nicht aufholbar“, verwies Mayer auf seine sechs Zehntel Rückstand.

Innerhofer selbst geht gelassen in die Abfahrt am Samstag: „Ich hatte richtig Spaß in den beiden Trainings. Ich bin heute sicher besser gefahren als gestern. Es war schon annähernd an die hundert Prozent. Wichtig wird sein, weiterhin dieses Feeling mit der Piste zu haben und wieder schnell zu sein. Danach kommen sicherlich auch die Resultate.“

Los geht's am Samstag um 11.45 Uhr.


SN/td

Autor: sportnews