L Ski Alpin

Dieser dritte Platz fühlte sich wie ein Sieg für Peter Fill an (Pentaphoto)

Kugel-Jäger Fill: „Ich kann es fast nicht glauben“

Peter Fill hat wieder einmal zugeschlagen: Dank des dritten Platzes bei der Kombi in Wengen holte sich der Kastelruther seine bereits dritte Kristallkugel – und war danach überglücklich.

„Ich kann es fast nicht glauben. Sicher waren es nur zwei Rennen, aber auch die muss man gut bewältigen. Ich habe riskiert und gut gekämpft“, sagte Fill nach dem Rennen im ORF-Interview.

Nun hält der Kastelruther schon bei drei Kristallkugeln. 2016 sicherte er sich die Abfahrts-Gesamtwertung, im letzten Jahr wiederholte er dieses Kunststück und nun darf er auch eine Kombi-Kugel als sein Eigen bezeichnen. Für letztgenannten Sieg genügte ihm neben seinem dritten Platz in Wegen ein zweiter Rang in Bormio, den er vor zwei Wochen eingefahren hat.

Dass Fill von der Abwesenheit von Alexis Pinturault, der die Kombi in Bormio gewonnen und in Wengen auf einen Start verzichtet hat, profitierte, wollte der Kastelruther nicht gelten lassen. „Im Slalom muss man auch erst ins Ziel kommen. Die Bedingungen waren wegen der vielen Löcher ziemlich schwierig.“

Trotz aller Freude stellte Fill das Kombi-Kristall nicht auf die gleiche Ebene mit den beiden Abfahrtskugeln, die bekanntlich deutlich mehr Aufwand erfordert hatten. „Sie sehen aber alle drei gleich schön aus. Wenn ich älter bin, muss ich meinen Kindern ja nicht sagen, dass ich in der Kombi mit nur zwei Rennen gewonnen habe“, schmunzelt der 35-Jährige.



SN/td

Autor: sportnews

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