L Ski Alpin

Holen sich in Schnals den Feinschliff: Manfred Mölgg, Luca De Aliprandini, Alex Vinatzer und Riccardo Tonetti.

Letzter Feinschliff in Schnals: „Es wird eine spezielle Saison“

Etwas mehr als 2 Wochen vor dem Saisonstart in Sölden haben die Azzurri in Schnals Quartier bezogen. Während die Athleten Mitten in der Vorbereitung stecken und am Mittwoch ein Schau-Training absolvierten, wirft der italienische Wintersportverband den Blick bereits in die Zukunft.

Damit sich die Azzurri auch künftig bestens auf die Aufgaben im Weltcup vorbereiten können, wurde die Zusammenarbeit mit dem Schnalser Skigebiet verlängert. „Wir können dabei unsere Kompetenz als Trainingszentrum voll ausspielen und freuen uns sehr über die weitere Zusammenarbeit“, erklärte der Direktor der Schnalstaler Gletscherbahnen, Thomas Stecher.

Max Rinaldi, der Sportdirektor der italienischen Skirennläufer betont, dass die Pisten „in ausgezeichnetem Zustand sind, sodass wir nahtlos an das gute Trainingslager in Argentinien anschließen können.“

Das sagen Manfred Mölgg, Alex Vinatzer & Co.
Die Athleten haben ihren Fokus bereits auf den Saisonauftakt in Sölden, der in exakt 18 Tagen über die Bühne geht, gelegt. Auch Routinier Manfred Mölgg wird wieder mit dabei sein: „Es wird eine spezielle Saison, weil Marcel Hirscher und einige andere Ausnahmeathleten nicht mehr mit dabei sind. Ich möchte heuer auch im Riesentorlauf wieder konkurrenzfähig sein, weil es mir auch viele Vorteile für den Slalom bringt.“


Auch Riccardo Tonetti und der Nonsberger Luca De Aliprandini zählen mittlerweile zu den Routiniers im Team. Während der Bozner die guten Bedingungen am Schnalser Gletscher lobt („Ich habe hier bei wunderbaren Voraussetzungen das Skifahren gelernt.“) ist der Trentiner im Riesentorlauf der bestgesetzte Italiener. „Die Anspannung steigt. Ich freue mich darauf, endlich wieder um gute Zeiten zu fahren.“
„2019 war ein Jahr mit vielen erfreulichen Resultaten, aber jetzt starte ich bei Null.“
Alex Vinatzer
Für Alex Vinatzer, den Jungspund im Team, geht es darum, die starke Vorsaison zu bestätigten – und nach Möglichkeiten sogar zu steigern. Beim Auftakt in Sölden wird er allerdings nicht dabei sein. „2019 war ein Jahr mit vielen erfreulichen Resultaten, aber jetzt starte ich bei null. Ich habe in Argentinien gut gearbeitet. Mein erstes Ziel ist es, in Levi (24. November, Anm. d. Red.) gut in die Saison zu starten um den Enthusiasmus zu wecken. Auch im Riesentorlauf möchte ich künftig starten, aber ohne Zeitdruck. Ich werde wohl einige Europacup-Rennen bestreiten um mich auch in dieser Disziplin zu verbessern.“



Autor: cst

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