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Vera Tschurtschenthaler muss in Levi zuschauen. © Vera Tschurtschenthaler

Levi-Slalom ohne Tschurtschenthaler: „Noch nicht in Form“

Wenn am 21. und 22. November in Levi (Finnland) 2 Damen-Slaloms über die Bühne gehen, wird keine Südtirolerin im Starthaus stehen. SportNews hat bei Vera Tschurtschenthaler nach den Gründen gefragt.

Mit exzellenten Auftritten im Europacup hatte sich Vera Tschurtschenthaler in der vergangenen Saison in den Fokus der Trainer gefahren – und sich einen Startplatz beim Weltcup-Slalom in Kranjska Gora erkämpft. Das Vertrauen zahlte sie mit einer famosen Fahrt zurück, letztlich stand ihr nach einem Patzer aber der undankbare 31. Rang zu Buche. Dennoch konnte Tschurtschenthaler mit ihrem Debüt mehr als zufrieden sein.

Nicht in bester Verfassung
Motivation genug also, um den Sommer mit breiter Brust anzugehen. „Ich bin froh, wie das Trockentraining verlaufen ist“, meint Tschurtschenthaler. Allerdings habe sie beim Skifahren Mühe gehabt. Das ist auch der Grund, warum sie für das Slalom-Doppel in Levi nicht berücksichtigt wurde. Weil sie „noch nicht in Form“ sei, habe die 23-Jährige jedoch damit gerechnet.

Obwohl in Sulden, bei den ersten FIS-Rennen des Jahres, eine aufsteigende Tendenz zu erkennen war, ist die 23-jährige aus Sexten selbstkritisch: „Ich erwarte mehr von mir“, betont sie. Trotz ihrer „Formkrise“ – so wurde ihr zugesichert – hätte sie dennoch in Levi starten können. Weil aber Federica Brignone und Marta Bassino sich kurzeitig dazu entschieden haben, ins Lappland zu reisen, wird daraus nichts. Sportlich fair akzeptiert Tschurtschenthaler dies.

Weltcup-Debütantin: Serena Viviani © Serena Viviani


Wann sie ihr 1. Rennen auf internationaler Ebene bestreiten wird, weiß sie nicht, zumal die für den 3. und 4. Dezember geplanten Europacup-Rennen in Trysil (Norwegen) abgesagt wurden. „Ich hoffe, dass die beiden Slaloms in Italien nachgeholt werden“, betont sie. Im Jahr 2020 sind noch der Parallel-Riesentorlauf in Lech-Zürs und der Slalom am Semmering im Weltcup für sie ein Thema. Ob Tschurtschenthaler dort starten kann, ist ungewiss. „Inzwischen werde ich wohl an einigen FIS-Rennen teilnehmen“, sagt die Südtirolerin.

Neben den „Elite-Faherinnen“ Bassino und Brignone wurden Irene Curtoni, Marta Rossetti, Lara Della Mea und Martina Peterlini, die allesamt dem A-Kader angehören, sowie Debütantin Serena Viviani aus der Europacup-Mannschaft für die Slaloms in Levi nominiert.

Autor: leo

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