L Ski Alpin

Manfred Mölgg am Podium in Adelboden (Pentaphoto)

Manfred Mölggs Reaktion auf Platz drei in Adelboden

Beim Slalom am Chuenigsbärgli im schweizerischen Adelboden ist Manfred Mölgg am Sonntagnachmittag zum zweiten Mal in der Saison 2012/13 auf das Podest geklettert. Der Enneberger wurde Dritter (siehe eigener Bericht auf SportNews). Hier seine ersten Statements.

„Für mich ist heute ein sehr schöner Tag. Ich habe zwei gute Läufe hingelegt und deshalb ein gutes Ergebnis eingefahren. Logisch hätte ich gerne gewonnen, das ist nach der Führung im ersten Lauf ja klar. Aber ich habe mir nichts vorzuwerfen. Ich habe nicht taktiert, im Gegenteil, ich bin voll auf Angriff gefahren, weil ich Hirscher schlagen wollte. Zu Beginn des Steilhangs habe ich vielleicht ein paar kleine Fehler zu viel gemacht. Aber das passt schon“, sagte Mölgg im Zielraum des Chuenisbärgli in Adelboden.

Der 30-jährige Enneberger wisse, dass er noch Verbesserungsmöglichkeiten habe. „Meine Form steigt an, dieser Monat ist sehr wichtig. Nun denke ich an Wengen und Kitzbühel, danach werde ich versuchen einen klaren Kopf für die WM zu bekommen. Ich habe bereits zwei WM-Medaillen gewinnen und ich weiss worauf es ankommt. Wichtig ist der Kopf und deshalb muss man im Vorfeld gut Ski fahren. Deshalb ist auch dieses Podium für mich sehr wichtig und gibt mir viel Selbstvertrauen“, so der Gadertaler weiter.

Respekt zollte Mölgg auch dem Sieger. „Hirscher war stark, man muss seine Leistung anerkennen. Dass er gut fahren kann ist keine Neuigkeit. Wir sind sicher nicht schlechter als er. Wenn ich heute diese Fehler im Steilen nicht gemacht hätte, dann wäre mehr drin gewesen“, so Mölgg abschließend.

Autor: sportnews