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Marta Bassino gewinnt die Riesentorlauf-Kugel. © Pentaphoto

Marta Bassino am Ziel: Die Kugel ist unter Dach und Fach

Marta Bassino hat ihre überragende Riesentorlauf-Saison mit dem Gewinn der kleinen Kristallkugel gekrönt. Im Rennen von Jasna (Slowakei) gab es zudem einen Heimsieg.

Sieben Riesentorläufe wurden bisher ausgetragen, fünf Mal stand Marta Bassino am Podest, beeindruckende vier Mal davon ganz oben. Keine Zweifel: Der Gewinn der Riesentorlauf-Kugel für die 25-Jährige aus Cuneo ist hochverdient.


Bassino reichte am Sonntag in Jasna ein vierter Platz, um das erste Edelkristall ihrer Karriere unter Dach und Fach zu bringen. Vor dem letzten Riesentorlauf der Saison beim Finale in Lenzerheide hat die Italienerin 148 Punkte Vorsprung auf die aktuelle Zweite Tessa Worley und ist somit nicht mehr einzuholen. Bassino ist also am Ziel ihrer Träume angelangt.

Aufstieg in einen erlesenen Kreis
Mit dem Gewinn der kleinen Kugel schaffte die 25-Jährige den Sprung in einen erlesenen Kreis: Bisher war es nämlich nur Deborah Compagnoni (1996/97), Denise Karbon (2007/08) und Federica Brignone (2019/20) gelungen, die Disziplinenwertung im Riesentorlauf zu gewinnen.

Zudem konnte sich Bassino über ihren verpatzten WM-Riesentorlauf trösten: In Cortina d’Ampezzo war sie nach zuvor grandiosen Resultaten als große Favoritin ins Rennen gegangen, kam am Ende aber nicht über Rang 13 hinaus. Mit der Goldmedaille im Parallel-Rennen hatte Bassino aber doch einen glorreichen Moment bei der Heimweltmeisterschaft.
Vlhova gewinnt, Robinson überrascht
In Jasna triumphierte am Sonntag Lokalmatadorin Petra Vlhova, die im ersten Lauf noch auf Rang zwei gelegen war. Die Schnellste nach dem ersten Durchgang, Mikaela Shiffrin, konnte in der Entscheidung ihre Leistung vom Vormittag nicht zu 100 Prozent wiederholen und musste sich mit Rang drei begnügen, während eine entfesselt fahrende Alice Robinson von Platz sieben auf Rang zwei vorpreschte.

War nicht zu schlagen: Petra Vlhova. © APA/afp / VLADIMIR SIMICEK


Für Vlhova war es der erste Riesentorlaufsieg in dieser Saison. Durch diesen Triumph hat die Slowakin in der Gesamtweltcupwertung zu Lara Gut-Behrami, die am Sonntag nur auf Rang neun landete, aufgeschlossen. Wenige Rennen vor Schluss liegt die Speed-Spezialistin aus der Schweiz nur noch 36 Punkte vor der slowakischen Technikerin, der im Saisonfinish der Kalender in die Karten spielt: Insgesamt stehen nämlich noch vier technische Rennen (drei Slaloms, ein Riesentorlauf) und nur zwei Speed-Bewerbe auf dem Programm.

Am kommenden Wochenende gehen im schwedischen Åre zwei Slaloms über die Bühne, ehe die letzten Rennen der Saison beim Finale in Lenzerheide (Schweiz) ausgetragen werden.

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Autor: det

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