L Ski Alpin

Die Formkurve von Manfred Mölgg zeigt steil nach oben. © pentaphoto

Mölgg: „Es gibt zweifellos Luft nach oben“

Aus Sicht der Azzurri konnte beim Nightrace in Schladming nur Manfred Mölgg mit Rang 8 vollends überzeugen. Der Enneberger, der sein bestes Saisonergebnis verbuchte, sieht seine Teamkollegen trotzdem auf dem richtigen Weg.

„Es war ein extrem schwieriges Rennen. Ich bin auch im 2. Durchgang gut in den Rhythmus gekommen, doch dann fuhr ich ein wenig zu präzise. Ich hätte weiter voll attackieren sollen. Ich habe ein wenig Zeit verloren, weil ich an gewissen Stellen vielleicht zu wenig riskiert habe. Das Wichtigste ist aber, dass ich mich gut fühle und viele schnelle Schwünge dabei sind“, sagte Mölgg nach dem Rennen gegenüber dem italienischen Wintersportverband.


Der Routinier äußerte sich auch zu der Tatsache, dass viele seiner Teamkollegen in letzter Zeit öfters nicht den Weg ins Ziel finden: „Als Team können wir es besser. Wichtig ist, ruhig zu bleiben und weiter hart zu arbeiten. Irgendwann kommen die Ergebnisse wieder von allein. Ich bin mir sicher, dass wir viel Potential im Team haben. Ergebnistechnisch gibt es derzeit zweifellos Luft nach oben.“

Vinatzer hadert
Gerade bei Alex Vinatzer scheint es nach 5 punktlosen Slaloms in Folge allmählich ein Kopfproblem zu werden. Dass der 21-Jährige extrem schnelle Schwünge fahren kann, hat er zu Saisonbeginn mit den Plätzen 4 und 3 bereits unter Beweis gestellt.
„Ich bin von oben bis unten kein gutes Rennen gefahren“
Alex Vinatzer

In Schladming hatte er allerdings auch Pech. So verpasste er als 32. die Qualifikation für den 2. Durchgang nur knapp. „Ich bin von oben bis unten kein gutes Rennen gefahren. Im Vorfeld dachte ich, dass ich den Ursprung meiner Probleme gefunden habe. Doch das stimmte leider nicht. Nun benötige ich wieder einmal einen schnellen Lauf oder einige gute Trainingstage, um das Vertrauen zurückzubekommen.“

Vinatzer fand auf der Planei nie in den Rhythmus, trotzdem ist ihm in Hinblick auf die WM in Cortina alles zuzutrauen. © pentaphoto


Zeit zum Durchschnaufen bleibt den Slalom-Assen allerdings nicht. So sind Vinatzer & Co. bereits am Wochenende in Chamonix (Frankreich) gleich an beiden Tagen im Stangenwald gefordert. Der WM-Slalom in Cortina steht dann für den 21. Februar auf dem Programm.

Autor: dl

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