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Künftig für Deutschland: Romed Baumann. © APA / HELMUT FOHRINGER

Nordtiroler Baumann als Deutscher: „War der Hund drinnen“

Mit schon 33 Jahren wird Romed Baumann in Ski-Ergebnislisten künftig die deutsche statt der österreichischen Flagge neben seinem Namen finden. Der Nordtiroler vollzog einen Nationenwechsel und tritt am Samstag in Lake Louise erstmals im Weltcup für den DSV an.

„Ich habe super Jahre gehabt beim ÖSV, mir ist nichts abgegangen“, sagte der mit einer Deutschen verheiratete Baumann. „Aber irgendwo war zum Schluss der Hund drinnen, dann kommt man in ein Radl rein und es läuft dann nicht mehr so. Wenn ich noch ein Jahr drinnengeblieben wär, hätte sich wahrscheinlich nicht viel geändert. So aber habe ich jetzt ein komplett neues Umfeld, neue Mannschaftskollegen, neue Trainer, neue Motivation.“

Mit Andreas Evers hat nicht nur Baumann einen neuen Chef als Trainer der deutschen Abfahrtsherren. Der Salzburger ist zuversichtlich, dass Baumann wieder den Anschluss findet. „Den Speed hat er nach wie vor“, sagte Evers. „Wenn er das Vertrauen, die Selbstsicherheit bekommt, glaube ich, dass er nach wie vor Top-Ergebnisse erfahren kann.“ Zuerst müsse er aber seine Startnummer von außerhalb der Top 30 verbessern.

Autor: apa

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