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Cornelia Hütter musste in Soldeu abtransportiert werden. © APA/afp / JAVIER SORIANO

Österreicherin Hütter wieder schwer verletzt

Das zweite Comeback in diesem Winter hat für Skirennläuferin Cornelia Hütter mit der nächsten schweren Verletzung geendet. In der Abfahrt von Soldeu erlitt sie bei ihrem Sturz einen Kreuzbandriss sowie eine Innenband- und Meniskusverletzung im linken Knie.

Die Steirerin wurde nach einer MRI-Untersuchung am Donnerstag operiert. Für die 26-Jährige ist es der dritte Verletzungsvorfall in diesem Winter, dieser zieht nun eine monatelange Pause nach sich. „Es war ein Fehler beim Sprung, anschließend hat sie stark verkantet, da dürfte der Hauptteil der Verletzung schon passiert sein. Sie ist dann weitergefahren, dann hat das Knie einfach nachgegeben. Sie hat geglaubt, es geht“, schilderte ÖSV-Damen-Rennsportleiter Jürgen Kriechbaum den Hergang im Rennen am Mittwoch.

Dritte Verletzung in der aktuellen Saison

Man könne natürlich darüber spekulieren, ob sie zu früh wieder angefangen habe, meinte er und kam zum Schluss: „Das ist nicht der Fall. Es gibt keinen ursächlichen Zusammenhang.“

Hütter hatte zunächst ab Mitte Dezember wegen einer Knorpelfraktur an der rechten Oberschenkelrolle mehrere Wochen aussetzen müssen. Zum zweiten Mal musste Hütter im Jänner nach der Abfahrt in Garmisch pausieren, wo sie sich bei einem Sturz einen Innenbandeinriss im rechten Knie sowie einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen hatte. Deswegen verpasste sie auch die WM in Aare.

Autor: apa

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