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Ein strahlender Sieger: Dominik Paris nach seinem Triumph in Bormio. (Foto: Pentaphoto)

Paris: „Freu mich über Sieg auf einer meiner Lieblingspisten“

Mit einem Sieg in Bormio hatte Dominik Paris auch selbst nicht gerechnet. Nach dem guten Training hatte der Ultner auf ein gutes Ergebnis gehofft, aber dass es am Donnerstag sogar ein Sieg wurde, kam auch für ihn überraschend, noch dazu vor den zwei norwegischen Superstars Svindal und Jansrud.

„Ich bin glücklich über den Sieg auf einer meiner Lieblingspisten: Auf der Stelvio muss man immer Vollgas geben und Risiken auf sich nehmen.“ So wird Dominik Paris auf der FISI-Homepage nach seinem Triumph in Bormio (SportNews hat berichtet) zitiert.

Vier Hundertstelsekunden Vorsprung auf Svindal seien wenig, aber gleichzeitig auch sehr viel im Hinblick aufs Ergebnis. „Es ist immer schwierig, die Norweger zu schlagen, weil sie sehr schnell sind und immer besser werden“, meint Paris. Den Grundstein zum Erfolg habe er im Schlussteil gelegt.


"Mir tut es für meine Teamkollegen leid"

„Die Schneeverhältnisse waren heute anders als im Training, mir tut es für meine Teamkollegen und ihre enttäuschenden Ergebnisse leid“, kommentiert Paris weiter.

Er wird auch am Freitag in der Kombination am Start sein „und ich werde Spaß haben im Slalom“.


Sieg allein schöner als zu zweit

Auf die Frage eines ORF-Journalisten, was schöner sei – der Sieg 2012 zusammen mit dem zeitgleichen Hannes Reichelt und der heurige allein auf dem obersten Stockerl – meinte Paris schmunzelnd: „Natürlich ist auch ein Sieg zu zweit schön – aber allein ist es noch schöner.“


Peter Fill unzufrieden und ratlos

Der Kastelruther Peter Fill, der nach seiner Trainingsbestzeit zu den Favoriten zählte, kann sich sein eher mäßiges Abschneiden jenseits der Top 10 nicht erklären. „Sicherlich bin ich nicht zufrieden mit meinem Rennen, auch wenn ich mir meinen Rückstand nicht erklären kann; ich bin nicht schlecht gefahren“, meint Fill. Die Schneeverhältnisse hätten sich geändert und er habe ich sich nicht anpassen können.

Aber Fill denkt auch positiv: „Endlich konnte unser Team ein Rennen gewinnen. Den Sieg verdienen wir uns und er wird uns Auftrieb geben.“


Sieben „Azzurri“ in der Kombi

Am Freitag nehmen sieben „Azzurri“ in Bormio an der Kombination (11.30/15 Uhr) teil, fünf davon aus Südtirol. Zusammen mit Dominik Paris, Peter Fill, Christof Innerhofer, Riccardo Tonetti und Alexander Prast bestreiten das Rennen auch Luca De Aliprandini und Emanuele Buzzi.


SN/ds

Autor: sportnews

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