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Österreichs Speed-Ass Nicole Schmiedhofer. © AFP / FRANCOIS XAVIER MARIT

Schmidhofer von Lawinenabgang geschockt: „Unglaublich“

Am Donnerstag fand in Crans-Montana das erste Training der Damen statt. Die Stimmung war aber getrübt.

Die sportlichen Ereignisse in der schweizerischen Skisportstation im Kanton Wallis, wo am Wochenende eine Abfahrt und eine Kombination geplant sind, standen wegen eines tragischen Lawinenabgangs vorerst deutlich im Hintergrund. Am Dienstag war auf einer Touristen-Piste unweit der Rennstrecke eine mächtige Lawine abgegangen und hatte ein Todesopfer gefordert.

„Man sieht von uns rüber auf den Hang. Unglaublich dieser Abriss und wie weit die Lawine runter gekommen ist“, zeigte sich die Österreicherin Nicole Schmidhofer geschockt. „Es bringt dich zurück auf den Boden und erinnert einen daran, was alles passieren kann. Und dass es wichtigere Sachen gibt als eine WM“, ergänzte die Steirerin, die in Åre bei der WM weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben war.

Auch Mikaela Shiffrin, die in Crans-Montana nicht am Start sein wird, zeigte sich geschockt und schrieb auf Twitter: „Ich bete für die Lawinenopfer.“

Das Training für sich entschieden hat übrigens Sofia Goggia (siehe eigener Bericht).

Autor: apa/det

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