L Ski Alpin

Ist aktuell nicht zu schlagen: Mikaela Shiffrin. (Foto: APA)

Shiffrin peilt den nächsten Sieg an – Insam gibt ihr Debüt

Nach dem Weltcup-Wochenende im slowenischen Kranjska Gora übersiedeln die Technik-Spezialistinnen jetzt nach Österreich. Mit dabei sind auch zwei Südtirolerinnen – darunter eine Debütantin.

Vivien Insam dürfte auch vielen Südtiroler Skifans kein allzu großer Begriff sein. Kein Wunder, denn als beste Platzierung im aktuellen Winter steht für die 20-jährige aus Gröden ein zehnter Platz im Europacup zu Buche. Das war am 30. November, im schwedischen Funesdalen. Jetzt bekommt Insam, die zu Jahresende Slalom-Italienmeisterin wurde, eine Chance im Weltcup. Sie wird beim Nachtslalom in Flachau eine von fünf Azzurre sein.


Mölgg will im Slalom nach vorne

Die zweite Südtirolerin im Salzburger Land wird Manuela Mölgg sein. Auch die routinierte Ennebergerin ist mit dem Verlauf der aktuellen Slalomsaison nicht zufrieden. Beste Platzierung ist ein 21. Platz in Lienz. Zuletzt kam sie in Kranjska Gora nicht ins Ziel. Die weiteren Azzurre in Flachau sind Chiara Costazza, Irene Curtoni und die Trentinerin Martina Peterlini.


Ist Shiffrin zu schlagen?

Die große Frage in Flachau wird sein, ob Mikaela Shiffrin endlich zu biegen sein wird. Nur einmal konnte Petra Vlhova die Dominanz der US-Amerikanerin in diesem Slalom-Winter bisher durchbrechen. Beim Auftakt in Levi gab die Slowakin der 22-jährigen Shiffrin das Nachsehen. Im Moment sieht es aber nicht danach aus, als könnte eine andere Läuferin als Shiffrin ein Technikrennen der Damen im Weltcup gewinnen. In Kranjska Gora gewann Shiffrin den Slalom mit 1,64 Sekunden Vorsprung. Zwar sind auch die Schwedin Frida Hansdotter und Wendy Holdener in starker Form, doch an die unglaubliche Amerikanerin kommen die beiden nicht heran. Vor allem Holdener verzweifelt an Shiffrin. 14-mal stand die Schweizerin in einem Weltcup-Slalom schon auf dem Podest. Gewonnen hat sie aber noch nie.


FIS-Weltcup in Flachau: Nachtslalom der Damen

18 Uhr: 1. Durchgang
20.45 Uhr: 2. Durchgang



SN/cst

Autor: sportnews