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Die Schweizer Ski-Damen erleben einen Verletzungs-Albtraum: Auch Luana Flütsch. © AFP / FABRICE COFFRINI

Unheimliche Verletzungsserie bei Schweizer Ski-Damen

Im Schweizer Ski-Lager tobt der Verletzungsteufel – sogar so brutal, dass es langsam aber sicher unheimlich wird.

Ein Kreuzbandriss ist mitunter die schwerste Verletzung für einen Sportler. Normalerweise zieht eine solche Blessur eine Heilungsdauer von mindestens 6 Monaten nach sich. Die Ski-Asse sind für diese Verletzung besonders anfällig, wirken bei Abfahrt oder Riesentorlauf doch enorme Kräfte auf den Körper ein. Doch das, was die Schweizer Ski-Damen zurzeit durchmachen, ist nicht normal und vielmehr mit einem Albtraum gleichzusetzen.


Gleich 6 Eidgenossinnen haben sich in diesem Winter einen Kreuzbandriss zugezogen. Jüngstes Opfer ist die B-Kader-Athletin Luana Flütsch, die in ihrer Karriere 8 Weltcup-Starts auf dem Buckel hat und im Europacup schon aufs Podest gefahren ist. Sie stürzte im Europacup-Super-G in Zinal so schwer, dass das ominöse Band im Knie riss.

Dasselbe Schicksal war bereits 5 ihrer Kolleginnen wiederfahren: Die Weltcup-erprobten Aline Danioth (sie war unter anderem auch schon Junioren-Weltmeisterin), Andrea Ellenberger, Elena Stoffel, Charlotte Chable sowie die C-Kader-Athletin Aline Höpli haben sich innerhalb weniger Wochen allesamt das Kreuzband gerissen. Es ist und bleibt ein Kreuz mit diesem Kreuzband.

Autor: det

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