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Skirennläuferin Vivien Insam ist mit ihrer Saison zufrieden. © Vivien Insam Social Media / Gian Paolo Elvis

Vivien Insam kämpft sich alleine bravourös durch

Die Grödner Skifahrerin Vivien Insam war im heurigen Winter auf sich alleine gestellt. Trotzdem erzielte sie gute Resultate, vor allem im Saisonfinish präsentierte sie sich in starker Form.

Vor der Saison gab es für Slalomspezialistin Vivien Insam eine bittere Botschaft: Vom Weltcup-Kader wurde sie in den Kader des „Nationalen Interesses“ herabgestuft. Diese Athleten sind auf sich alleine gestellt, sprich: Sie müssen alleine trainieren und die Spesen selber tragen. Unterstützung vom Verband gibt es kaum. Heuer durfte Insam nur ein einziges Mal mit der Nationalmannschaft trainieren, ansonsten feilte sie ausschließlich mit der Polizeisportgruppe an ihrer Form. „Dafür muss ich meiner Sportgruppe sehr danken“, so die Grödnerin.


Obwohl eine solche Saison alles andere als einfach ist, ist Insam mit dem Verlauf sehr zufrieden. „Im Slalom habe ich im Europacup eine konstante Saison abgeliefert. Im Riesentorlauf ist es teilweise gut gegangen, da hat die Konstanz aber etwas gefehlt“, so die 23-Jährige, die im Europacup fünf Mal in die Top 15 gefahren ist, wobei ein fünfter Slalom-Rang in Gstaad Saanenland ihr bestes Resultat war.

Starke Ergebnisse bei den nationalen Meisterschaften
Im Saisonfinish rückte Insam zudem mehrmals ins Rampenlicht. Bei den Italienmeisterschaften in Livigno holte sie sich die Slalom-Bronzemedaille, bei den deutschen Meisterschaften gewann sie in dieser Disziplin sogar Gold. „Das hat mich sehr gefreut, da ich mich hier unter anderem gegen Lena Dürr, die zuletzt im Weltcup Top-Resultate erzielen konnte, durchgesetzt habe“, so die Wolkensteinerin, die anschließend auch noch Silber im Riesentorlauf bei den deutschen Meisterschaften sowie Slalom-Silber bei den österreichischen Meisterschaften abräumen konnte.

Ob Vivien Insams Leistungen für den Aufstieg in die Weltcupgruppe reichen, bleibt abzuwarten. „Noch habe ich nichts gehört, es ist aber auch noch früh“, so die Grödnerin. Eine Empfehlung hat sie jedenfalls abgegeben. Und auch wenn es mit der Weltcupgruppe nicht reichen sollte, gibt sich Insam kämpferisch: „Weitermachen will ich unbedingt.“

Schlagwörter: Wintersport

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