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Sofia Goggia könnte schon beim Weltcupfinale ihr Comeback geben. © Pentaphoto

Wunderheilung? Goggia will zum Weltcupfinale

Was zunächst unmöglich schien, ist am Mittwoch ein entscheidendes Stück näher gerückt: Sofia Goggia kann ab sofort wieder Skifahren und peilt das Weltcupfinale in Lenzerheide an.

Als Sofia Goggia Ende Jänner in Garmisch-Partenkirchen zu Sturz kam, brach für die emotionale Abfahrts-Olympiasiegerin eine Welt zusammen. Schließlich verpasste sie die Heim-WM in Cortina d’Ampezzo, wo eine Medaille ja fast schon abholbereit war. Insgeheim atmete Goggia jedoch auf, hatten sich doch die schlimmsten Befürchtungen nicht bewahrheitet. Sie brach sich „nur“ den Schienbeinkopf – und nicht das Kreuzband. Die Heilungsdauer beträgt bei einer derartigen Verletzung 60 bis 70 Tage. Darum peilte sie im April die Ski-Rückkehr an. Nun deutet jedoch vieles darauf hin, dass die Abfahrts-Dominatorin der laufenden Saison schon beim Weltcupfinale in Lenzerheide (ab dem 15. März) zurückkehrt.


Denn am Mittwoch hat Goggia – nach einer Visite in Mailand – von den Verbandsärzten Andrea Panzeri und Herbert Schönhuber das OK bekommen, wodurch sie ab sofort wieder „frei Skifahren“ kann. Die Basis für die Blitz-Rückkehr ist damit gelegt, ob es tatsächlich soweit kommt, ist aber offen. Denn obwohl Lara Gut-Behrami und Corinne Suter ihr die Abfahrtskugel streitig machen, hat die 28-Jährige mehrmals betont, dass ihr großer Fokus den Olympischen Spielen 2022 in Peking gilt. Mit einem verfrühten Wiedereinstieg könnte sie diese gefährden.

Autor: leo

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