F Olympia 2018

Silvia Bertagna blickt aus der Ferne auf das olympische Geschehen (Foto: FB) Karin Oberhofer ist eine der Olympia-Zuschauerinnen

Diese Südtiroler Stars gucken bei Olympia in die Röhre

Das italienische olympische Komitee wird erst zu Beginn kommender Woche offiziell das Aufgebot für die Winterspiele in Südkorea bekanntgeben. Fest steht jedoch schon jetzt, dass Südtirol mehr als ein Drittel aller italienischer Olympia-Starter ins Rennen schickt. Fest steht auch, dass einige namhafte heimische Sportler das Großevent zuhause am Fernseher verfolgen werden müssen.

Den größten Staub wirbelte in den vergangenen Wochen der Ausschluss von Patrick Gruber und Christian Oberstolz auf. Den mehrfachen WM- und EM-Medaillengewinnern im Kunstbahnrodeln wurden die jungen, und zuletzt erfolgreicheren, Doppelsitzer Ivan Nagler und Fabian Malleier vorgezogen.


Drei Ski-Oldies bleiben zuhause


Im Ski Alpin müssen gleich mehrere Routiniers zuschauen: Neben Patrick Thaler und Werner Heel muss wohl auch Florian Eisath zuhause bleiben. Bei den Frauen haben Verena Stuffer und Anna Hofer die Qualifikationsanforderungen nicht erfüllt. Allrounderin Nicol Delago darf hingegen noch hoffen.


Oberhofer in Sotschi noch top, jetzt außen vor


In Person von Karin Oberhof sitzt geballte Biathlonerfahrung zuhause am Sofa, wenn in Pyeongchang um Edelmetall gekämpft wird. Vor vier Jahren holte sie in Sotschi noch zwei Bronzemedaillen. In Russland ist Skispringerin Evelyn Insam als Fünfte nur knapp am Podium vorbeigeflogen. Sie wird für die bevorstehenden Winterspiele ebenso wenig berücksichtigt, wie Bobpilot Patrick Baumgartner, Skeletonfahrer Manuel Schwärzer oder Skicrosser Marco Tomasi.


Bertagna in der „falschen“ Disziplin stark


Mit Silvia Bertagna fehlt ein weiterer großer Name bei den Spielen in Südkorea. Die Grödnerin stand vergangene Saison im BigAir drei Mal am Weltcuppodium, allerdings ist diese Disziplin im Ski-Freestyle nicht olympisch. Im Slopestyle erfüllte sie nicht die Anforderungen, genauso wie Ralph Welponer.

Völlig offen ist noch, welche alpinen Snowboarder und nordischen Kombinierer in Asien vertreten sein werden. Bei den „Brettlfahrern“ stehen die im Weltcup seit Jahren erfolgreichen Christoph Mick und Aaron March jedenfalls noch auf der Kippe.



SN/fop


Autor: sportnews

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