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Im Spiel gegen Salzburg ging es ordentlich zur Sache

Die Eagles schließen das Jahr als Tabellenführer ab

Der gestrige Sieg gegen die Eagles Salzburg bringt den Eagles Südtirol wieder den Platz an der Sonne.

Nach dem knappen Sieg gegen Turin im Italienmeisterschaftsspiel am Samstag, stand ein Sieg gegen Salzburg in der letzten EWHL-Partie vor Jahresende auf dem Wunschzettel der Südtirolerinnen. Sie haben dafür gesorgt, dass dieses Paket unterm Weihnachtsbaum liegen wird. Dabei kamen die Salzburgerinnen auf der Erfolgswelle nach Bozen, denn der Sieg gegen Neuberg tags zuvor bedeutete für sie die definitive Qualifikation für die Runde der besten vier.

In der hart geführten Partie – insgesamt 42 Strafminuten sind für Fraueneishockey ungewöhnlich viel – behielt die Heimmannschaft die Nerven und konnte sich letztlich mit 5:2 durchsetzen. Dabei hatten die Strafen aber nur begrenzt Einfluss auf das Ergebnis, denn beide Mannschaften konnten nur eine der Überzahlsituationen nutzen. Das Spiel beginnt mit guten Chancen auf beiden Seiten. Erst kurz vor Ende des ersten Drittels kann Samantha Gius für die Südtirolerinnen das Eis brechen. Kurz nach dem Führungstreffer kommt es zu einem Gemenge, das in einem ungewöhnlichen Faustkampf endet. Das Publikum staunt…

Für den wunderbar herausgespielten zweiten Treffer der Eagles Südtirol sorgt Beatrix Larger, die den Geistesblitz von Melissa Piacentini trocken verwandelt. Ungefähr zu Mitte der Partie sorgt dann ein 17 Sekunden Blackout der Heimmannschaft wieder für Spannung. Zunächst erzielt Eva Maria Verworner in Überzahl den Anschlusstreffer für die Gäste, nur 17 Sekunden später sorgt Sarah Campbell mit einem präzisen Schuss ins Kreuzeck sogar für den Ausgleich. Gut für die Südtirolerinnen, dass Nadia Mattivi noch im zweiten Drittel mit einem unhaltbaren Hammer für die erneute Führung sorgt. Im Schlussdrittel wirft Salzburg zwar alles nach vorne und stellt die Heimmanschaft immer wieder vor besondere Herausforderungen, bis Kapitän Chelsea Furlani mit zwei Treffern für die Absicherung des Sieges sorgt.

Mit 27 Punkten aus 11 Spielen sind die Südtirolerinnen zwar punktegleich mit Budapest – das nebenbei ein Spiel mehr hat-, aber aufgrund der direkten Begegnungen erste. Ein psychologisch nicht unwichtiger Aspekt, den die Spielerinnen auf jeden Fall bis zum 28. Januar 2017 auskosten können. Erst dann greift Budapest wieder ins EWHLGeschehen ein und könnte sich wieder an die Spitze setzen, sollten die Eagles Südtirol am 21. Jänner nicht gegen die Vienna Sabres – das wird das nächste Spiel sein - voll punkten.

Autor: sportnews

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