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HCB-Coach Pat Curcio ist enttäuscht. (Foto Screenshot Foxes TV)

HCB-Coach Curcio: „Es ist bitter, so zu verlieren“

Nach dem bitteren Wochenende mit 2 vermeidbaren Niederlagen in Graz und daheim gegen Znojmo ist der HCB Südtirol Alperia wieder ans Tabellenende zurückgekehrt – und auch die Stimmung ist im Keller. Coach Pat Curcio war nach der 2:4-Heimschlappe gegen Znojmo – trotz 2:1-Führung – nicht gut zu reden auf seine Spieler, will aber auch selber nach Auswegen suchen.

„Der Znojmo-Goalie Schwarz hat sehr stark begonnen; ohne ihn wären wir im 1. Drittel auf 3:0 oder 4:0 davongezogen“, ist sich Curcio sicher. „Mein Team hat im 1. Drittel richtig stark gespielt.“ Allerdings stand es in der 1. Drittelpause „nur“ 1:0 für den HCB.


„Das sind doch Profis! Sie müssen wissen, wie’s geht“

Nach dem Ausgleich zu Beginn des 2. Drittels ist der Faden aber gerissen. „Meine Spieler müssen lernen, mit diesen Situationen zurechtzukommen. Das sind doch Profis! Sie müssen wissen, wie’s geht“, wettert der HCB-Coach. „Mein Team hätte in dieser Phase den Druck erst recht erhöhen müssen.“

Laut Curcio habe der HCB eigentlich gut gespielt und durchaus die Chance gehabt zu gewinnen. „Wir haben fast 40 Schüsse aufs Tor abgegeben und sie nur 22. Aber wir müssen halt auch mehr als 2 Tore schießen. Es ist bitter, so zu verlieren.“

Nichtsdestotrotz will Curcio nach vorne schauen: „Ich werde das Match analysieren und nach einer Lösung suchen.“ Allerdings wird es nicht einfach: Der HCB muss nämlich seine nächsten 2 Partien in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) auswärts bestreiten, zunächst am Freitag in Villach und dann am Sonntag in Salzburg.


Immerhin weniger Strafminuten

Im Znojmo-Match gab es zumindest einen kleinen Lichtblick, denn die sehr Zeitstrafen-anfälligen neuen HCB-Cracks hatten sich diesmal besser im Griff: Der HCB bekam diesmal nur 4 Strafminuten aufgebrummt im Gegensatz zu den 22 von Gegner Znojmo.

HCB-Stürmer Halmo kam diesmal ungeschoren davon, liegt aber in der EBEL-Rangliste der meistbestraften Spieler im unrühmlichen Spitzenfeld mit 10 Zwei-Minuten-Strafen, im Schnitt also mehr als einer pro Match (8 Runden sind gespielt).


SN/ds

Autor: sportnews

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