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Angelo Miceli & Co. haben den Fokus bereits auf die nächsten Aufgabe gerichtet. © HHOF-IIHF Images

„Haben mit dem Herzen gespielt, das uns auszeichnet“

Italiens Nationalmannschaft hat am Donnerstagabend bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Lettland gegen Finnland trotz der 0:3-Niederlage eine sehr gute Leistung geboten. Entsprechend glücklich und stolz waren die Azzurri nach dem Spiel.

Alex Trivellato feierte am Donnerstag in Riga nach überstandener Corona-Infektion ausgerechnet gegen den amtierenden Weltmeister sein lang ersehntes Comeback. Der Leiferer war mitverantwortlich dafür, dass sich das Blue Team gegen die haushoch überlegenen Finnen tapfer schlug und schlussendlich erhobenen Hauptes vom Eis ging. „Nach der langen Quarantäne war es sicherlich nicht einfach, gegen Finnland zurückzukehren. Ich hatte aber Lust zu spielen, was ich bereits am Tag nach meinem positiven Corona-Test klargemacht habe“, schildert Trivellato: „Ich will den Jungs helfen, bin glücklich, hier zu sein und überzeugt, dass es von Tag zu Tag besser wird.“


Trainer Giorgio De Bettin war in der Pressekonferenz nach dem Spiel bezüglich der Leistung seines Teams voll des Lobes – auch wenn ihm eine Sache nicht gefiel: „Nach dem ersten Drittel habe ich mir die Jungs zur Brust genommen“, erzählt die Cortina-Legende: „Wir können uns nicht von unserer Identität entfernen, weil wir genau wissen, welche unsere Grenzen sind. Im Startabschnitt haben wir uns nicht gegenseitig unterstützt, nicht die Einstellung an den Tag gelegt, die wir benötigen, um gegen einen solchen Gegner zu bestehen.“ Nach seiner Ansprache hätten die Spieler eine gute Antwort gegeben, „was ein Zeichen der Reife und der Zugehörigkeit zum Trikot ist.“

Nächste Hürde: Kasachstan
De Bettin sei überrascht, dass seine Mannschaft trotz der schlechten Vorbereitung physisch so gut mithalten könne und sagt bezüglich des nächsten Gegners Kasachstan: „Wir dürfen nicht vergessen, dass 75% der Kasachen in der KHL spielen. Deshalb erwarte ich eine Partie, die ziemlich ähnlich wie die letzten sein wird. Wir müssen in der Defensive hart arbeiten, mit mehr Kontinuität angreifen und versuchen, öfters den Puck in den eigenen Reihen zu haben“, gibt De Bettin die Richtung vor. Das Wichtigste sei aber mit dem Herzen zu spielen, das Italien schon die ganze Weltmeisterschaft zeige und das die dezimierte Nationalmannschaft auszeichne. Das Spiel beginnt am Samstag um 11.15 Uhr und wird vom SportNews-Liveticker begleitet.

Schlagwörter: Eishockey

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