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Greg Ireland (links) und der HC Brixen (rechts). © DLife / Facebook Brixen Alex Piok

Overtime | Der mit den Füchsen tanzt

Die neue SportNews-Overtime ist da – und damit auch die Auf- und Absteiger der vergangenen Eishockey-Woche. Heute im Fokus: Der HC Bozen mit seinem Erfolgscoach Greg Ireland und die Brixner Falken, die zuletzt etwas abgetaucht sind.

Der Aufsteiger: Greg Ireland (HC Bozen)
Der 55-jährige Eishockeylehrer aus Ontario hat etwas geschafft, was keinem seiner Vorgänger je gelungen ist, auch den titeldekorierten Kai Suikkanen und Tom Pokel nicht: Er hat den HC Bozen zum Regular-Season-Sieg in der ICE Hockey League (ehemals EBEL) geführt. Bislang standen den Foxes als beste Platzierung am Ende des Grunddurchgangs zwei vierte Plätze aus den Jahren 2014 und 2017 zu Buche.


Dieser historische Erfolg basiert wahrlich nicht einzig und allein auf Ireland. Jedoch ist er es, der aus langjährigen einheimischen HCB-Cracks, aufstrebenden Jungen wie Ivan Deluca und Simon Pitschieler sowie ausländischen Ausnahmekönnern eine erfolgreiche Einheit formte. Irland pflegt eine knallharte Ansage, verlangt den Spielern Enormes ab und hat zugleich aber immer ein offenes Ohr für seine Schützlinge, denen er auch abseits des Eises großes Interesse zukommen lässt. Auch deshalb wird er von den Spielern so sehr geschätzt. Allerdings gilt: Der Grunddurchgang-Sieg kann nur ein Zwischenschritt sein, Irelands großes Ziel ist nämlich der Titelgewinn. Es wäre die erste große Trophäe in seiner bald 30-jährigen Trainerkarriere.

Die Absteiger: HC Brixen (IHL)
Eins vorweg: Der HC Brixen spielt bisher eine solide Saison in der IHL. Trotzdem ist in den letzten Wochen etwas Sand ins Getriebe geraten. Statt Tabellenspitze heißt es nun noch einmal die Zügel anziehen, um die gute Playoff-Ausgangsposition, die man sich in den letzten Monaten erarbeitet hat, nicht zu verlieren.

Rückblick: Vor 2 Wochen kassierten die Falcons gegen das aktuelle Schlusslicht Alleghe eine bittere 3:7-Niederlage, wegen der man den Sprung an die Spitze verpasste. Nun folgte gegen den HC Eppan – der in den letzten Wochen das Ende des Klassements geziert hat – die nächste vermeidbare Niederlage. Mit nur 14 Feldspielern waren die arg gebeutelten Überetscher angetreten, rangen Brixen aber mit 3:2 nieder. Nun tummeln sich innerhalb von 5 Punkten 6 Mannschaften, die um 5 Playoff-Tickets kämpfen. Brixen steht mit 20 Zählern und einem Spiel weniger auf Platz 4 immer noch gut da und wird die Playoffs ohne Probleme erreichen – sofern die Niederlagen gegen die beiden Tabellennachzügler nur Ausrutscher waren.


Autor: fop/det

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