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Prast, Göller, Holzner, Egger, Zisser und Eisath präsentierten den Pond Hockey Cup 2020.

Pond-Hockey-EM schlägt alle Rekorde

Ein Teilnehmerrekord von 51 eingeschriebenen Teams, ein tolles Rahmenprogramm und ein Kinderturnier, das man in den nächsten Jahren weiter ausbauen und etablieren möchte – beim Medientermin am Dienstag hatten die Veranstalter der European Pond Hockey Championship am Ritten wieder über viele interessante Themen zu berichten.

Das internationale Turnier in der Urform des Eishockey mit Mannschaften aus sieben verschiedenen Nationen findet in einem Monat am Freitag, 14. und Samstag, 15. Februar an der Ritten Arena statt.

Pond Hockey wird am Ritten seit vielen Jahrzehnten gespielt. Vor allem auf dem zugefrorenen Wolfsgrubner See jagten Generationen von Hockeyspielern in ihrer Freizeit der Hartgummischeibe nach. Vor fünf Jahren veranstaltete eine Gruppe von Freunden ein erstes Turnier, das im Jänner 2017 zum ersten Mal als inoffizielle Europameisterschaft ausgetragen wurde. Seither hat sich das Event im Zeichen des Pucks kontinuierlich weiterentwickelt. In knapp einem Monat wird bereits die vierte Ausgabe der European Pond Hockey Championship am bekannten Rittner Eisring angepfiffen. Und es wird eine Ausgabe der Superlative, denn mit bis dato 51 eingeschriebenen Teams knackt das Organisationsteam erstmals die 50-er Marke.

„Wir dürfen im Februar zwischen 350 und 360 Spielerinnen und Spieler am Ritten begrüßen. Viele Teams kommen aus Südtirol, doch wir haben auch Teilnehmer aus Deutschland, Tschechien, den USA, Kanada, der Schweiz und Liechtenstein. Sportlerinnen und Sportler, die mindestens zwei Mal am Ritten übernachten und teilweise auch ihre Familien mitbringen werden. Schon allein deshalb ist das Turnier für den Ritten als Tourismusdestination von großer Wichtigkeit“, unterstrich Wolfgang Holzner, OK-Chef und Präsident des Tourismusvereins Ritten am Dienstag beim Medientermin.

Die Huskies sind die Gejagten
Unter den Teilnehmern befinden sich mit den „Huskies“ die Titelverteidiger, eine Mannschaft mit den heimischen Eishockey-Legenden Roland Ramoser, Alexander Egger, Günther Hell oder Christian Walcher. „Wie unser Team heuer ausschauen wird, kann ich nicht sagen. Ich möchte keine Internas verraten. Als dreimaliger Sieger werden wir wie schon in den vergangenen Jahren mit Sicherheit die Gejagten sein. Die erfolgreiche Titelverteidigung wird sehr schwierig. Zum einen steigt das Niveau Jahr für Jahr, zum anderen werden auch wir nicht jünger“, erklärte Egger im Rahmen der Pressekonferenz.

Den Ausführungen seines ehemaligen Teamkollegen beim HC Bozen pflichtete Stefan Zisser, Präsident des Landeskomitees des italienischen Eissportverbandes FISG und bei der Pond Hockey EM selbst aktiver Spieler, nicht bei. „Die Huskies sind viel zu gut, wir anderen Teams werden uns lediglich die Plätze dahinter ausspielen“, meinte Zisser. „Was mich sehr freut ist, dass im Rahmen der Pond Hockey EM ein Jugendturnier ausgetragen wird. Heuer werden rund 80 Nachwuchsspieler dabei sein, in den nächsten Jahren soll das Turnier noch größer werden. IWir haben durch solche Turniere die Möglichkeit, den Kindern zu zeigen, um was es beim Eishockey geht, ohne dass sie gleich die ganze Ausrüstung kaufen müssen und können vielleicht das eine oder andere Talent für unsere Sportart gewinnen“, fuhr Zisser fort.

Die vierte Ausgabe der European Pond Hockey Championship am 14. und 15. Februar 2020 kann noch bis maximal 64 Teams wachsen – auf diese Zahl hat das Organisationskomitee um Wolfgang Holzner das Teilnehmerfeld limitiert.


Autor: pm

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