h Eishockey

Pat Curcio und sein Team stehen weiter unter Druck (Foto: V. Antonello)

Rekordmeisterduell als Wegweiser

Der HCB Südtirol Alperia durchlebt seit Wochen ein Wechselbad der Gefühle. Die Foxes pendelten häufig zwischen überzeugenden Siegen und haarsträubenden Pleiten. Nun wollen sie endlich zur Ergebniskonstanz finden - beginnend beim Heimspiel gegen den KAC.

Am Freitag um 19.45 Uhr geht in der Eiswelle das Traditionsduell zwischen dem italienischen und dem österreichischen Rekordmeister über die Bühne. Beide Teams haben ihren Kader vor Saisonbeginn ordentlich aufgerüstet, um den Glanz vergangener Tage aufzupolieren, konnten den Erwartungen der Fans allerdings noch nicht ganz gerecht werden. Sowohl für Bozen, als auch für Klagenfurt hat das bevorstehende Duell richtungsweisenden Charakter.Der HCB konnte am Auswärtswochenende in Wien und Znojmo überzeugen, konnte allerdings keinen vollen Punktgewinn einfahren. Dem Overtime-Erfolg in Tschechien wollen Egger & Co. nun einen Heimsieg folgen lassen, um endlich zur Konstanz zu finden und gleichzeitig an Top-6 dranzubleiben. Die Rotjacken sind zwar in der Playoff-Zone anzufinden, doch erst mit ein Sieg in Bozen - es wäre der dritte in Folge - könnten sie sich im oberen Tabellendrittel etablieren. Eine Niederlage hingegen käme einem neuen Rückschlag gleich.

Die Füchse wittern ihre Chance im Powerplay

Das Duell in der Eiswelle ist die 21. EBEL-Begegnung zwischen den beiden Traditionsklubs, wobei die Bilanz völlig ausgeglichen ist. Bozen stehen elf Siege, Klagenfut zehn Erfolge zu Buche. Wem diese Begegnung besonders liegt, ist Manuel Ganahl, der in den letzten drei Partien gegen Bozen gepunktet hat (drei Tore, zwei Vorlagen). Die Hoffnungen der Foxes ruhen indessen weiter auf dem Trio Alex Petan, Austin Smith (beide 21 Punkte) und Mike Halmo (20), die Liga-Topscorer Andrew Yogan vom HC Innsbruck an den Fersen kleben. Bozens Chance könnte insbesondere im Powerplay liegen: Während der HCB in Überzahl zumeist zu überzeugen wusste, weist der KAC eine notorische Penaltykilling-Schwäche auf. In 14 der 53 Unterzahlsituationen kassierten sie einen Treffer, was dem schlechtesten Wert der Liga entspricht. Inwieweit die Foxes dies ausnutzen können, wird sich ab 19.45 Uhr in der Eiswelle zeigen.


Die EBEL-Spiele im Überblick:
Donnerstag, 26. Oktober

Salzburg - Fehervar 8:4 (2:1, 2:2, 4:1)
Dornbirn - Znojmo 8:5 (1:0, 5:2, 2:3)
Villach - Innsbruck 1:2 OT (0:0, 1:0, 0:1)
Linz - Graz 5:2 (2:1, 2:1, 1:0)
Zagreb - Wien 4:1 (1:0,2:1, 1:0)

Freitag, 27. Oktober
Zagreb - Innsbruck (19.15 Uhr)
Dornbirn - Fehervar (19.15 Uhr)
Bozen - Klagenfurt (19.45)

Samstag, 28. Oktober
Wien - Salzburg (19.15 Uhr)

Sonntag, 29. Oktber
Graz - Znojmo (17.30 Uhr)
Klagenfurt - Villach (17.45 Uhr)


Die Tabelle:
1. Vienna Capitals 37 Punkte (-1 Spiel)
2. EHC Liwest Black Wings Linz 30
3. HC TWK Innsbruck ‚Die Haie‘ 25
4. HC Orli Znojmo 23
5. EC Red Bull Salzburg 21
6. EC Klagenfurter AC 21 (-1 Spiel)
7. EC Villacher SV 20
8. Moser Medical Graz99ers 20
9. KHL Medvescak Zagreb 18 (-2 Spiele)
10. EC Dornbirn Bulldogs 17 (-1 Spiel)
11.HCB Südtirol Alperia 16 (-1 Spiel)
12.Fehervar AV 13

SN/fop


Autor: sportnews

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