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DIe Rittner Buam holten sich den Supercup. © Max Pattis

Supercup-Sieg: Ritten krallt sich die erste Saison-Trophäe

Der erste Titel der Eishockey-Saison geht an die Rittner Buam: In Klobenstein holte sich der Italienmeister und AlpsHL-Klub im Duell mit Pokalsieger und IHL-Verein Kaltern einen ungefährdeten 7:2-Sieg.

Mit diesem Triumph gewann Ritten zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte den Supercup. Die Mannschaft aus Klobenstein ist nun Rekordgewinner dieser Trophäe. Ritten hatte sich den Pokal bereits 2009 und 2010 sowie in den letzten beiden Saisonen gegen Mailand geholt. Der HC Bozen, der seit Jahren nicht mehr gewann hingegen vier Mal den Supercup, Pustertal, Mailand und Asiago je drei Mal.

Rittens Matt Lane (vorne) im Duell mit Kalterns Florian Wieser. © Max Pattis


Der AlpsHL-Klub, der als klarer Favorit ins Match gegangen war, dominierte das Spiel von Beginn an und ging bereits nach 89 Sekunden in Führung. Neuzugang Ryan Obuchowski eröffnete mit einem satten Schuss von der blauen Linie den Torreigen. In der 4.26 Minute erhöhten die Buam mit Stefan Quinz in Überzahl auf 2:0. Nach 12 Minuten fiel bereits die Vorentscheidung: Der zweite Rittner Neuzugang, Randy Gazzola, gab Kaltern-Schlussmann Daniel Morandell mit einem nicht unhaltbaren Schuss erneut das Nachsehen. Bei Ritten ging alles wie aus einem Guss, während die Hechte zu keiner Antwort fähig waren. So blieb es nach den ersten 20 Spielminuten bei der klaren 3:0-Führung der Saavalainen-Truppe.
Felderer-Brüder betreiben Ergebnis-Kosmetik
Ritten hatte aber noch nicht genug. Kurz nach Wiederanpfiff bezwang Philipp Pechlaner Morandell zwischen den Beinschonern zum vierten Mal, in der 29.20 Minute netzte Kapitän Dan Tudin zum 5:0 ein. Danach schalteten die Hausherren einen Gang zurück. Kaltern fand hingegen langsam ins Spiel und kam mit Verteidiger Raphael Felderer sogar zum 1:5-Anschlusstreffer.

Im Schlussdrittel fielen drei weitere Tore. In der 42.35 Minute traf Michael Felderer, Bruder von Raphael, zum 2:5. Wenig später erhöhte Rittens Tormaschine Alex Frei, der in der Jugendabteilung von Kaltern großgeworden war, auf 6:2. Den Schlusspunkt fixierte Thomas Spinell, der zehn Minuten vor der Schlusssirene das 7:2 erzielte.

Supercup-Finale
Rittner Buam – SV Kaltern 7:2 (3:0, 2:1, 2:1)

Rittner Buam: Hannes Treibenreif (Kevin Lindskoug); Radovan Gabri-Randy Gazzola, Ryan Obuchowski-Andreas Lutz, Marco Marzolini-Christoph Vigl, Alexander Brunner; Alex Frei-Matt Lane-Simon Kostner, Stefan Quinz-Dan Tudin-Thomas Spinell, Philipp Pechlaner-Julian Kostner-Markus Spinell, Kevin Fink-Alexander Eisath-Adam Giacomuzzi, Manuel Öhler

SV Kaltern: Daniel Morandell (ab 30.06 Alex Andergassen); Daniel Maffia-Raphael Felderer, Florian Massar-Michele Volcan, Michael Sölva-Jonas Schöpfer; Bastian Andergassen-Florian Wieser-Benjamin Kostner, Maximilian Sölva-Luca De Donà-Michael Felderer, Patrick Gius-Simon Andergassen-Hannes Clementi, Matthias Fill

Tore: 1:0 Ryan Obuchowski (1.29), 2:0 Stefan Quinz (4.26), 3:0 Randy Gazzola (12.37), 4:0 Philipp Pechlaner (25.08), 5:0 Dan Tudin (29.20), 5:1 Raphael Felderer (37.51), 5:2 Michael Felderer (42.35), 6:2 Alex Frei (47.50), 7:2 Thomas Spinell (49.23)

Autor: pm/det

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