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Meran (in weiß) und Eppan sind zwei hochgehandelte Teams (Foto Mitterer) Bastian Andergassen ist mit Kaltern auf Wiedergutmachung aus (Foto Mitterer)

Zum Start der Serie B: Die Südtiroler Teams im Schnellcheck

Nun ist es auch in der Serie B soweit: Am heutigen Samstag startet die zweithöchste Eishockeyspielklasse in die neue Saison. Dabei gibt es einige Neuigkeiten – und einen großen Südtiroler Favoriten.

13 Teams nehmen an der Serie B teil, darunter auch fünf Südtiroler Mannschaften. Die Regular Season wird im Hin- und Rückspielmodus ausgetragen, ehe danach die Play-Offs losgehen. Eine große Neuigkeit gibt es bezüglich des Italienpokals: Um diesen werden ausschließlich die Teams der Serie B kämpfen. Die Vorrunde wird in drei lokalen Kreisen (Südtirol, Lombardei, Veneto-Trentino) ausgetragen, die Sieger dieser Gruppen sowie der beste Zweite ziehen ins Final Four vom 19. bis 21. Februar ein.


Meran ist der große Favorit

Als großer Gejagter geht Vorjahrestriumphator Meran ins Rennen. Die Passerstädter konnten einen großen Teil des Meisterkaders bestätigen und holten zudem mit Luca Ansoldi einen absoluten Ausnahmekönner zurück nach Meran.

Ebenfalls auf der Rechnung muss man Eppan haben: Die Piraten erreichten im Vorjahr das Halbfinale undhaben sich im Sommer clever verstärkt. Spieler wie Ceresa, Waldner oder Peruzzo bringen allesamt wertvolle Serie-A-Erfahrung mit ins Überetsch. Außerdem stehen zahlreiche junge Spieler und einige starke Haudegen im Kader der Piraten, die dem Team die nötige Qualität verpassen, um ganz vorne mitzumischen.


„Hechte“ sind auf Wiedergutmachung aus

Eine derart enttäuschende Saison wie im Vorjahr will man bei Kaltern nicht mehr erleben. Die Hechte besetzten nach dem Grunddurchgang zwar den ersten Platz in der Tabelle, schieden dann aber in der ersten Play-Off-Runde gegen Pergine überraschend aus. Um wieder ganz vorne landen zu können, wurde mit Emanuel Scelfo ein Hochkaräter an Land gezogen. Nach 20 Jahren und über 500 Punkten mit Ritten wechselte der Crack im Sommer nach Kaltern.


Wundertüten Auer und Ritten B

Auer bleibt die Wundertüte der Meisterschaft: Im Vorjahr drangen die Unterlandler überraschend bis ins Viertelfinale vor und wollen auch heuer wieder ins Play-Off einziehen. Die Philosophie der „Frösche“ bleibt weiterhin dieselbe: Im Kader stehen vorwiegend einheimische und junge Spieler, die durchaus die Qualität für die eine oder andere Überraschung besitzen.

Bei Ritten B ist es nicht anders: Das blutjunge Team vom Hochplateau schlug sich im Vorjahr tapfer und erreichte den neunten Platz. Heuer will man den Sprung ins Play-Off schaffen. Im Sommer veränderte sich nicht viel, der Kader ist auch weiterhin größtenteils mit verheißungsvollen Talenten bespickt.

Gespannt darf man auf Pergine und Mailand sein. Die beiden Teams werden von Experten neben Meran und Eppan als die stärksten Formationen der Meisterschaft eingeschätzt.


Der 1. Spieltag

Mailand - Kaltern (Samstag, 19 Uhr)
Auer - Chiavenna (Samstag, 19 Uhr)
Alleghe - Eppan (Samstag, 20.30 Uhr)
Fiemme - Meran (Sonntag, 18.30 Uhr)
Varese - Como (Sonntag, 19.30 Uhr)
Pergine - Ritten Sport B (Sonntag, 20 Uhr)


SN/td

Autor: sportnews

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