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An den Seitenlinien herrscht künftig reger Betrieb (Foto Griessmair)

5 Auswechslungen: Was sagt Südtirols Fußballwelt dazu?

Diese Regeländerung hat für mächtig Diskussionsstoff gesorgt: Ab der kommenden Saison ist es im Amateurfußball erlaubt, fünf anstatt drei Auswechslungen zu machen. SportNews hat sich einige unterschiedliche Meinungen eingeholt – und will auch Ihr Urteil wissen.

Alfredo Sebastiani , Chefcoach von Virtus Bozen, ist von den fünf Wechseln begeistert. „Meiner Ansicht nach bringt diese Regeländerung zwei sehr positive Effekte mit sich: Einerseits hat man als Trainer mehr Möglichkeiten, taktische Veränderungen während des Spiels zu machen, andererseits haben viele Spieler die Chance, Einsatzzeiten zu sammeln, was wiederum gut für die Mannschaftsmoral ist. Ich sehe diese Veränderung also als positiv an.“

Armin Rungg , Co-Trainer und Spieler von Landesligist Partschins, und Hugo Pomella , Übungsleiter von Oberligist Tramin, finden die Idee von den fünf Wechseln prinzipiell gut. „Man hat dadurch viel mehr Möglichkeiten“, so die beiden Coaches unisono. Allerdings solle es bei drei Unterbrechungen für die fünf Wechsel bleiben – „ansonsten wird das Spiel nur mehr hinausgezögert. Und 10 Wechselpausen wären eindeutig zu viel.“

Martin Wachtler , Trainer von Ahrntal, blickt der Regeländerung etwas kritischer entgegen. „Für Teams mit einem breiten Kader ist es ein Vorteil, da die Spieler gleichmäßig ersetzt werden können, Mannschaften mit kleinerem Kader tun sich da schon etwas härter. Zudem wird es meiner Meinung nach oft vorkommen, dass sich die taktischen Wechsel am Ende häufen.“

Anzumerken ist, dass Stand jetzt noch nicht genau definiert ist, ob jedes Team fünf Unterbrechungen für die fünf Wechsel nutzen darf oder ob es weiterhin bei drei Unterbrechungen bleibt (und folglich zwei Mal ein Doppelwechsel gemacht werden muss).



Die Abstimmung ist zu Ende, das Ergebnis wird am Donnerstag veröffentlicht.


Autor: sportnews