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Affenlaute in Völlan: Strafe gemildert

Anfang September ist es beim 3.-Amateurliga-Spiel zwischen Völlan und Oberau Juventus Club zum Eklat gekommen, als Zuschauer einen Spieler mit affenähnlichen Lauten rassistisch beleidigt hatten. Nun hat das Sportberufungsgericht das Urteil gemildert.

Wir erinnern uns: Völlan wurde damals zu einer Geldstrafe von 1000 Euro verdonnert. Die zweite Strafe, sprich zwei Heimspiele ohne Zuschauer, wurde für ein Jahr auf Bewährung ausgesetzt. Völlan hat daraufhin Rekurs eingereicht, der vom Sportberufungsbericht nun begutachtet wurde.

Das Ergebnis: Der Rekurs wurde als teilweise unbegründet erachtet. Der Verein, der die „beleidigenden, schmähenden und verleumderischen Rufe“ nicht abgestritten hat, sei verantwortlich dafür, was auf und um den Fußballplatz geschieht, heißt es im Rundschreiben. „Die Episode ist zusätzlich zu rügen, da die Protagonisten des Vorfalls Jugendliche des Ortes sind, die, wie es scheint, am Abend zuvor einen Anlass gefeiert hatten.“

Trotzdem wird die Strafe gemildert – und das aus einem bestimmten Grund: „Das Sportberufungsgericht vertritt die Auffassung, dass die vom Sportrichter verhängte Geldstrafe (1000 Euro, Anm. d. Red.) für einen Verein, der in der 3. Amateurliga spielt und die Zuschauer keinen Eintritt zahlen lässt, als übermäßig schwer anzusehen ist.“ Folglich wurde die Geldstrafe auf 500 Euro reduziert. Die Strafe mit den zwei Heimspielen vor leeren Rängen auf Bewährung bleibt indes aufrecht.




Autor: sportnews

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