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Danny Fäckl tritt künftig kürzer (Foto Perathoner) 2012 gewann Fäckl (links) mit Südtirol die Europeada

Danny Fäckls Abschied von Brixen: „Es war eine fantastische Zeit“

Er ist ein Brixner Urgestein, gehörte jahrelang zu den großen Aushängeschildern der Eisacktaler. Nun will Danny Fäckl etwas kürzer treten – und hat am Sonntag gegen St. Georgen deshalb sein letztes Spiel für den SSV Brixen bestritten.

Bereits seit seinem fünften Lebensjahr schnürte sich Danny Fäckl die Fußballtreter für Brixen. In der Saison 1998/99, als die Domstädter noch in der Landesliga spielten, gab er im zarten Alter von 15 Jahren sein Debüt in der Kampfmannschaft. Seitdem bestritt der dynamische und kompromisslose Defensivmann weitere 438 Spiele – allesamt für seine Brixner. Nun sah Fäckl die Zeit aber als reif, etwas zurückzuschrauben. Im SportNews-Interview spricht der 34-Jährige über…


… das Gefühl, das er am Sonntag nach dem Schlusspfiff hatte.

Das war schon ein bisschen komisch. Bereits vor dem Spiel wurde ich überrascht, als mir meine Mannschaftskollegen ein Trikot mit der Nummer zwei und meinem Namen drauf schenkten. Danach gab es auch noch eine Prämierung, ich muss schon sagen, dass das alles sehr rührend war. Natürlich hätte ich mein letztes Spiel gerne gewonnen (St. Georgen besiegte Brixen mit 2:0, Anm. d. Red.), doch der Abschluss vor einer solchen Kulisse war trotzdem überragend. Es war wirklich eine fantastische Zeit in Brixen.


… den Entschluss, künftig kürzer treten zu wollen.

Wir haben heuer vier Mal pro Woche trainiert und am Sonntag gespielt – da wird es mit der Zeit immer schwerer, alles unter einen Hut zu bekommen. Ich habe schon ab der Rückrunde erste Überlegungen gemacht und schließlich den Entschluss gefasst, etwas zurückzuschrauben. Dem Fußball werde ich aber nicht ganz den Rücken kehren, körperlich fühle ich mich nämlich noch gut und werde deshalb in den unteren Ligen noch weiterspielen.


… die Highlights seiner Karriere in Brixen.

Da fallen mir jetzt zwei Ereignisse ein. In der Oberligasaison 2007/08 landeten wir auf Platz zwei und bestritten deshalb die Aufstiegsspiele. Und dann würde ich natürlich den Sieg bei der Europeada 2012 nennen. Das waren zwei wirklich unvergessliche Erlebnisse.


… seine lange Vereinstreue für Brixen.

Seit meinem fünften Lebensjahr habe ich für Brixen gespielt. Mit der Zeit kam auch immer wieder Mal ein Angebot von anderen Vereinen, doch ich habe nie einen Grund gesehen, zu wechseln. In Brixen gibt es ein super Umfeld, der Verein ist tiptop. Heuer habe ich aber gemerkt, dass fünf Mal Fußball pro Woche einfach zu viel sind – und deshalb schweren Herzens den Entschluss gefasst, einen neuen Weg einzuschlagen.


SN/td



Autor: sportnews

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