a Champions League

Neymar umarmt Paris-Präsident Nasser Al-Khelaifi. Im Hintergrund: Torhüter Gianluigi Donnarumma. © APA/afp / FRANCK FIFE

Duell der Geld-Klubs in Paris – Nächstes Spitzenspiel für Milan

Auf der Jagd nach dem großen Coup erwartet Paris Saint-Germain in der Fußball-Champions-League der erste Gradmesser.

Mit Manchester City gastiert im Schlager der Runde am Dienstagabend (21.00 Uhr) ein weiteren Kandidat auf den Gewinn der begehrten Trophäe im Prinzenpark. Die Engländer haben in der noch jungen Saison bereits einen Sieg in der „Königsklasse“ angeschrieben, PSG hat zum Auftakt enttäuscht. Der Einsatz von Lionel Messi ist fraglich.


Der Argentinier droht das Wiedersehen mit Ex-Coach Pep Guardiola aufgrund seiner Knieverletzung zu versäumen. Messi stand PSG deshalb in den vergangenen beiden Liga-Spielen nicht zur Verfügung. Am Montag absolvierte er das Mannschaftstraining. Inwiefern das Antreten eines noch nicht voll fitten Superstars sinnvoll ist, bleibt fraglich. Beim 1:1 gegen Brügge zum Auftakt der Champions League hatte der Traumsturm der Franzosen mit Messi, Neymar und Kylian Mbappe nicht überzeugt.

PSG-Trainer lässt Messi-Einsatz offen
In der Ligue 1 läuft es freilich für PSG. Acht Spiele, acht Siege – am Wochenende gewann das Star-Ensemble gegen Montpellier 2:0. Berauschend sind die Auftritte jedoch nicht. Trainer Mauricio Pochettino sprach von einer guten Vorbereitung auf einen „sehr starken Gegner“. Seine Elf habe sich defensiv verbessert gezeigt. „Wir arbeiten an uns, aber es benötigt Zeit, um sich zu entwickeln. Im Angriff wissen wir, dass wir besser werden müssen“, meinte der Argentinier. Auf die Einsatzchancen von Messi befragt, hielt sich Pochettino bedeckt.

PSG hat gegen City im Europacup in zwei K.o.-Duellen noch nicht gewonnen. Ein Remis und drei Niederlagen stehen für die Franzosen zu Buche. Im Viertelfinale 2016 setzten sich die „Himmelblauen“ ebenso durch wie im Halbfinale im vergangenen Frühjahr (2:1, 2:0). Guardiola sah darin keinen Vorteil. „Sie waren ein fantastisches Team, es war ein enges Spiel und jetzt haben sie Messi“, sagte er.

RB Leipzig steht im Parallelspiel gegen Brügge deshalb schon unter Druck. Realistisch betrachtet ist aufgrund der beiden schier übermächtigen Scheich-Clubs maximal Platz drei möglich. Um in die Europa League umzusteigen, müssen die Belgier aber auf Distanz gehalten werden.
Mailänder Klubs schon unter Druck
Liverpool gastiert am Dienstag beim FC Porto und könnte mit einem Sieg und dann sechs Zählern vorlegen. Die Portugiesen hatten Atletico Madrid zum Auftakt ein 0:0 abgerungen. Spaniens Meister ist nun beim AC Milan im Einsatz. Die Mailänder sind nach der Niederlage gegen Liverpool aber ebenfalls gefordert.

Luis Suarez gastiert mit Atletico im San Siro. © APA/afp / JAVIER SORIANO


In Gruppe C sind Ajax Amsterdam und Borussia Dortmund mit Erfolgen gestartet. Die Niederländer könnten wie die Deutschen nachlegen: Ajax spielt daheim gegen Besiktas Istanbul, Dortmund ebenfalls zu Hause gegen Sporting Lissabon. Erling Haaland war beim BVB aufgrund von muskulären Problemen fraglich.

Real Madrid empfängt einen Underdog. Sheriff Tiraspol gelang jedoch schon eine Überraschung, die Moldauer liegen nach dem 2:0 gegen Shakhtar Donetsk gar an der Spitze der Gruppe. Inter gastiert davor bei Donezk, nach der Heim-Niederlage gegen Real ist Italiens Champion unter Zugzwang.
Champions League (2. Spieltag): Die Partien vom Dienstag
Shakhtar Donetsk – Inter (18.45 Uhr)
Ajax – Besiktas
Milan – Atletico Madrid (21 Uhr)
Dortmund – Sporting Lissabon
Porto – Liverpool
Paris SG – Manchester City
Leipzig – Club Brügge
Real Madrid – Sheriff Tiraspol

Schlagwörter: Fussball Champions League

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