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Simon Straudi, ein Brunecker im Trikot von Werder Bremen (Foto Grass is Green)

Fast 1 Jahr Pause: Die lange Leidenszeit des Simon Straudi

Es ist ruhig geworden um Simon Straudi. Sehr ruhig sogar. Seit dem 10. Dezember 2016 hat der junge Brunecker in den Diensten des deutschen Bundesligisten Werder Bremen nämlich kein einziges Spiel mehr bestritten. Eine langwierige Verletzung machte ihm arg zu schaffen.

SportNews hat sich mit dem 18-Jährigen, der im Sommer 2016 an die Weser gewechselt ist, für die U-19-Mannschaft vorgesehen ist und heuer sein Abitur machen wird, unterhalten und sprach mit ihm über…

… den Grund seiner langen Pause: „Eine Schambeinentzündung macht mir seit geraumer Zeit zu schaffen, schon zu Zeiten des FC Südtirol habe ich mir diese Verletzung eingefangen. Danach habe ich den Fehler gemacht, die Zeichen des Körpers zu ignorieren und immer weiter gespielt, was mir schlussendlich diese lange Pause eingebrockt hat.“

… den Entschluss, die Pause einzulegen: „Nach der Hinrunde der letzten Saison ist es einfach nicht mehr gegangen. Ich habe zu mir gesagt: Das musst du jetzt ausheilen, sonst geht’s nicht mehr weiter. Ich muss gesund sein, um meine Leistung bringen zu können und den Spaß am Fußball nicht zu verlieren.“

… die Verletzung „Schambeinentzündung“: „Eine typische und oft sehr langwierige Fußballerverletzung, weil im Spiel und Training eben viele Richtungswechsel gemacht werden und das danach in die Leiste geht. Die Entzündung entsteht aus Überbelastung und meistens auch aufgrund einer Beckenschiefstellung.“

… die fußballlose Zeit: „In den letzten Monaten bestand mein ‚Training‘ hauptsächlich aus Physiotherapien, Stabilisationsübungen und Übungen mit dem Pezziball. Es war vor allem mental richtig schwierig, jeden Tag das gleiche zu machen und dabei alleine zu sein, während die anderen auf dem Platz Fußball gespielt haben. Ich habe aber auch viele Sachen gelernt, die mir später sicher weiter helfen werden. Außerdem hat mich der Klub immer unterstützt, ich fühle mich sehr gut aufgehoben.“

… seinen weiteren Heilungsverlauf: „Mittlerweile trainiere ich teilweise mit der Mannschaft mit. Mir geht es gut, ich habe keine Schmerzen mehr. Wann ich wieder spielen kann, lässt sich jetzt aber noch nicht genau sagen. Es hängt davon ab, wie es mir in nächster Zeit geht.“


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SN/td

Autor: sportnews

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