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Sieht sich nicht unter Druck: FCB-Trainer Julian Nagelsmann. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

FC Bayern verliert auch gegen Napoli

Vier Tests, kein Sieg, aber drei Niederlagen: Julian Nagelsmann hatte sich seinen Start als Bayern-Coach anders vorgestellt. Gegen Neapel kehren die meisten Topspieler zurück – dennoch gibt's ein 0:3.

Auch bei der Rückkehr der meisten EM-Teilnehmer um Weltfußballer Robert Lewandowski ist Trainer Julian Nagelsmann seinen leidigen Sieglos-Status beim FC Bayern München nicht losgeworden. Der deutsche Meister verlor am Samstag vor erlaubten 10 000 Zuschauern in der Allianz Arena gegen den SSC Neapel mit 0:3 (0:0). „Das fühlt sich nicht gut an“, gestand Nagelsmann. Sorgen vor einem Fehlstart in die Saison habe er „jetzt nicht“, weil das Team funktioniere. Das habe man in der ersten Hälfte in der aktuellen Bestbesetzung gesehen.


Der wuchtige Mittelstürmer Victor Osimhen (69./71. Minute) und Zinedine Machach (86.) trafen in der zweiten Hälfte für die Gäste aus Italien, als Nagelsmann alle Bayern-Stars ausgewechselt hatte.

Glückloser FCB sorgt sich um Coman
2:3 gegen den 1. FC Köln, 2:2 gegen Ajax Amsterdam, 0:2 gegen Gladbach – nach den Testspielen zuvor hatte Bayern-Chef Oliver Kahn einen Sieg vor dem Anpfiff eigentlich zur „Pflicht“ erhoben. Hauptwunsch gegen Neapel, das ohne Europameister Lorenzo Insigne antrat, war jedoch: Keine weiteren Verletzten. Auch diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Kingsley Coman musste nach einem schmerzhaften Zusammenprall mit Stanislav Labotka frühzeitig raus (9. Minute). Die erste Diagnose lautet Rippenprellung, wie Nagelsmann berichtete. Er glaube nicht, dass Coman länger ausfallen werde.

Auch wenn Nagelsmann bis auf Manuel Neuer, Thomas Müller, Joshua Kimmich und den angeschlagenen Niklas Süle (Rücken) erstmals eine namhafte Elf aufbieten konnte, stottert der Bayern-Motor weiterhin. Immerhin war zu erkennen, dass viele Automatismen existieren, etwa bei einer feinen Kombination von Jamal Musiala, Leroy Sané und Lewandowski, der aus der Distanz vorbeischoss (17.). Musiala scheiterte am Torwart (28.), Serge Gnabry traf den Pfosten (43.). Mit gemeinsamem Training werde man „wieder zusammenfinden“, sagte Gnabry.

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