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Diskussionen am Spielfeldrand (Foto Laner)

Gelb und rot für Trainer? SportNews-Leserschaft ist gespalten

Werden künftig auch die Trainer mit gelben oder roten Karten belastet? In Australien wird dieses Modell aktuell getestet. Wir haben auf SportNews eine Umfrage durchgeführt, wobei die Leser geteilter Meinung sind.

42 Prozent der Abstimmenden finden, dass dies eine gute Idee wäre, da der Schiedsrichter, die Fans und nicht zuletzt auch die Trainer selbst besser durchblicken würden. Ebenfalls 42 Prozent finden das Modell prinzipiell gut, sind aber der Meinung, dass auch mündliche Verwarnungen oder Platzverweise ausreichen. Die restlichen 16 Prozent haben für die Antwortmöglichkeit „Schon wieder eine Regeländerung? Langsam sollte man damit aufhören“ optiert. Insgesamt wurden 381 Stimmen abgegeben.


Der Fall

In allen australischen Ligen, sprich sowohl bei den Profis in der A-League als auch in den Amateur- und Frauenligen, dürfen die Schiedsrichter künftig gelbe oder rote Karten gegen Trainer verteilen. Natürlich war es den Unparteiischen vorher auch gestattet, die Coaches des Feldes zu verweisen, doch mit diesem Modell will man noch mehr Transparenz schaffen. Typische Vergehen für eine gelbe Karte wären beispielsweise Meckern, Verlassen der Coaching-Zone oder Ball blockieren, während es für Werfen oder Treten von Wasserflaschen, Beleidigungen, Betreten der gegnerischen Bank-Zone oder versuchte Einflussnahme auf Schiri-Entscheidungen rot gibt.

Die Handhabung ist dieselbe wie bei Spielern: Bei zwei gelben Karten gibt’s rot, sprich Platzverweis, genauso wie bei roten Karten, die anschließend auch noch vom Sportgericht extra behandelt werden. Ist der Modellversuch erfolgreich, könnte es auch durchaus sein, dass dieses System weltweit eingeführt wird.




Autor: sportnews

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