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Raheem Sterling wurde bereits mehrfach Opfer rassistischer Beleidungen im Interne.t © APA/afp / MICHAEL REGAN

Hass im Netz: Fußballer und Klubs starten Boykott

Immer häufiger werden Fußball-Profis in sozialen Netzwerken aufgrund ihrer Hautfarbe oder Nationalität rassistisch beleidigt. Damit soll jetzt Schluss sein.

Ein einwöchiger Social-Media-Boykott mehrerer Vereine und Spieler setzt die Betreiber der Plattformen nun zunehmend unter Druck. Vor allem auf dem seit 2012 zu Facebook gehörenden Netzwerk Instagram kommt es laut betroffenen Spielern häufig zu rassistischen Beleidigungen. Auch Akteure aus anderen Sportarten sind betroffen.


Facebook bekämpfe „missbräuchliches Verhalten“ und wolle Menschen, „die solche Inhalte teilen, zur Verantwortung ziehen“, teilte eine Sprecherin von Facebook Deutschland der Deutschen Presse-Agentur mit. Nach eigenen Angaben ergreift der Konzern seit Kurzem „noch härtere Maßnahmen“ gegen Hassrede. Dazu zählten unter anderem neue Privatsphäre- und Sicherheitsfunktionen sowie Kommentarfilter. Zudem werde auch mit Strafverfolgungsbehörden kooperiert, „wenn ein ordnungsgemäßes Auskunftsersuchen“ vorliege, so Facebook.

Laut einem aktuellen Bericht von Facebooks wurde zwischen Oktober und Dezember vergangenen Jahres weltweit gegen 6,6 Millionen Inhalte mit Hassrede auf Instagram vorgegangen. Dies sei ein deutlicher Anstieg, teilte Facebook mit. Im Vergleich: Im ersten Quartal 2020 sei weltweit gegen 578 000 Inhalte mit Hassrede auf Instagram vorgegangen worden. Betroffen waren zuletzt Premier-League-Stars, Spieler von Serie-A-Klub Crotone, aber auch Akteure aus vielen weiteren europäischen Ligen.

Schlagwörter: Fussball

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