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Bei den Ausschreitungen starben mindestens drei Menschen © SID / ORLANDO SIERRA

Honduras: Mindestens drei Tote bei Fan-Krawallen

Bei Ausschreitungen zwischen rivalisierenden Fußballfans sind in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.

Nach Angaben des staatlichen Universitätsklinikums wurden weitere Menschen verletzt. Die Ausschreitungen ereigneten sich vor dem für Samstagabend (Ortszeit) angesetzten Derby zwischen dem Club Olimpia Deportivo und dem Futbol Club Motagua, das in der Folge der Vorfälle verschoben wurde. Motaguas Mannschaftsbus war bei der Ankunft am Nationalstadion nach Medienberichten von gegnerischen Fans angegriffen und mit Steinen und Glasflaschen beworfen worden. Wie der Klub auf Twitter mitteilte, wurden dabei drei Spieler verletzt.

Nachdem die Liga-Verantwortlichen das Spiel „zum Schutz der physischen Unversehrtheit von Fans und Spielern“ abgesagt hatten, kam es zu Chaos, die Polizei setzte Tränengas ein. Die Partie war bereits zuvor als Hochrisiko-Spiel deklariert worden.

Autor: sid

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