a Champions League

Dieses Bild soll auch in der Königsklasse zur Gewohnheit werden: Zlatan Ibrahimovic beim Torjubel. © APA/afp / FILIPPO MONTEFORTE

Verlieren verboten – Milan und Inter unter Druck

Wie ein Damoklesschwert hängt der 4. Spieltag über den europäischen Träumen der Serie A-Klubs. Während sich Inter dem moldawischen Überraschungsteam Sheriff Tiraspol gegenüber sieht, muss sich Milan gegen Porto beweisen. Gleichzeitig gilt der Blick aber auch auf die Plätze der Konkurrenz. Können die Mailänder Vereine zuschlagen?

Drei Spiele, null Punkte. Während Milan in der Serie A nach 11 Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze steht, sieht es in der Königsklasse düster aus. Bei den starken Auftritten gegen Atletico und Liverpool konnte man zwar überzeugen, sich aber letztlich nicht belohnen. Nach der knappen, aber verdienten Niederlage im letzten Spiel gegen Porto (0:1), stehen die Rossoneri nun mit dem Rücken zur Wand. Schafft Milan am Mittwoch (18.45 Uhr) zu Hause gegen die Portugiesen das Comeback?


Blickt man auf die Leistung im Spitzenspiel gegen die Roma am Sonntag, spricht so einiges für den siebenmaligen Champion. Die Leistungsbereitschaft stimmt, die Mischung aus erfahrenen und jungen Kräften ebenso. Simon Kjaer und Zlatan Ibrahimovic befinden sich zurzeit in bestechender Form und können hinten wie vorne für den entscheidenden Moment sorgen. Aber wie bereits angedeutet, fehlte es Milan in der Champions League an der nötigen Effizienz, die beeindruckende Leistung auch in Zählbares umzumünzen.

Gleichzeitig muss der Blick aber auch auf die Konkurrenz gerichtet werden. Im Spitzenspiel zwischen Liverpool und Atletico müssen die Rossoneri auf einen Erfolg der Reds von Jürgen Klopp hoffen. Sollte nämlich den Colchoneros der Coup in Anfield gelingen, würde das Achtelfinale in weite Ferne rücken.

Auch Inter unter Druck – Gelingt der Doppelerfolg?
Der Vergleich zum Vorjahr ist gegeben. Der Meister der Serie A wurde in die nahezu gleiche Gruppenkonstellation gezogen wie im Vorjahr. Real Madrid und Shakhtar Donezk sind die altbekannten Stolpersteine, mit Sheriff Tiraspol kam ein weiterer unberechenbarer Faktor mit in die Verlosung. Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen folgte der Sieg über Sheriff (3:1), das wiederum gegen Real und Donezk punkten konnte.

Will am Mittwoch den nächsten Schritt Richtung K.O-Phase gehen: Simone Inzaghi. © APA/afp / SERGEI GAPON


Für Simone Inzaghis Truppe ist also klar: Der Sieg aus dem Hinspiel muss wiederholt werden. Das erste Achtelfinale seit der Saison 2011/12 ist Pflicht, zu schmerzhaft waren die peinlichen Ausscheiden in den vergangenen Spielzeiten. Zwar hat Inter sein Schicksal immer noch in der eigenen Hand, eine Niederlage würde die Verhältnisse aber drastisch verändern. Das Ergebnis zwischen Real und Shakhtar dürfte den Meister ebenso interessieren. Bei einem Auswärtssieg über Tiraspol und einer gleichzeitigen Niederlage von Los Blancos würde die Tabellenführung in der Gruppe D winken.
Dortmund ist auf Wiedergutmachung aus
Borussia Dortmund muss in der Gruppe C das krachende 0:4 gegen Ajax aus dem Hinspiel verarbeiten. Durch die bisherigen Leistungen hat sich die Mannschaft von Marco Rose eine gute Ausgangslage für den Wettlauf um das Achtelfinale geschaffen.

In der Gruppe A empfängt RB Leipzig das Starensemble Paris Saint-Germain. Im Hinspiel verpassten die Leipziger beim französischen Hauptstadtklub nur knapp einen Punkt (2:3). Die Schützlinge von Jesse Marsch warten immer noch auf den ersten Punktgewinn in dieser CL-Saison.
Champions League: Die Spiele vom Mittwoch
Milan – Porto (18.45 Uhr)
Real Madrid – Shakhtar Donezk
Manchester City – Club Brügge (20.45 Uhr)
RB Leipzig – Paris Saint-Germain
Liverpool – Atletico Madrid
Sporting Lissabon – Besiktas Istanbul
Borussia Dortmund – Ajax
Sheriff Tiraspol – Inter

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