a England

Vor Chelseas Heimspiel am Dienstag protestierten unzählige Fans gegen den Super-League-Plan. © APA/afp / ADRIAN DENNIS

Auch ohne englische Klubs: Super League gibt nicht auf

Trotz des Rückzugs der sechs englischen Fußballclubs will die europäische Super League ihr umstrittenes Milliarden-Projekt nicht aufgeben, allerdings wird nun eine Umstrukturierung angestrebt.

„Wir schlagen einen neuen europäischen Wettbewerb vor, weil das bestehende System nicht funktioniert“, heißt es in einem am Mittwoch verbreiteten Statement. Ungeachtet des angekündigten Ausscheidens der Premier-League-Vereine „sind wir überzeugt, dass unser Vorschlag vollständig mit den europäischen Gesetzen und Vorschriften in Einklang steht“, wird darin betont.


Angesichts der aktuellen Umstände wolle man nun die „am besten geeigneten Schritte zur Neugestaltung des Projekts überdenken“. Die Super League sei „überzeugt, dass sich der aktuelle Status quo des europäischen Fußballs ändern muss“, wird in dem Statement betont.

Inter & Co. wackeln ebenfalls
Alle sechs involvierten englischen Clubs hatten sich zuvor von den scharf kritisierten Plänen abgewendet. Als letzter Club machte der FC Chelsea diesen Schritt in der Nacht zu Mittwoch in einer Stellungnahme auf der Homepage offiziell. Zuvor hatten sich bereits der englische Meister FC Liverpool, Manchester United, Tottenham Hotspur, der FC Arsenal und Manchester City entsprechend geäußert und angekündigt, sich von der Gründung der exklusiven Liga zu verabschieden. Neuesten Gerüchte zufolge wackelte aber auch die Teilnahme von Atletico, Barcelona und Inter. Nicht zuletzt deshalb stellt sich bei einem der Hauptinitiatoren, Juve-Boss Andrea Agnelli, Resignation ein.

Schlagwörter: Fussball

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2021 Sportnews - IT00853870210