a Italienpokal

Fabian Tait (links in schwarz) im Luftkampf mit Paduas Karamoko Cissé (in weiß). © Felice Calabrò

Bleibt der Pott in Bozen?

Am Mittwoch trifft der FC Südtirol im Finale des Italienpokals der Serie C auf Dauerrivale Padova. Das Hinspiel Anfang März endete mit einem 0:0, was bedeutet, dass der Gewinner des Retourspiels den Pokal in die Höhe stemmen darf.

Spannung, Brisanz und Nervenkitzel – die Saison des FC Südtirol nimmt immer dramatischere Formen an. Wenn am Mittwoch um 20 Uhr im Drusus-Stadion das Pokalfinale angepfiffen wird, wartet auf die Weis-Roten der absolute Endgegner der Saison. Padova, der Dorn im Südtiroler Fußball-Auge, die Mannschaft, die dem Ligaspitzenreiter die Aufstiegsparty noch vermiesen könnte. Spannender könnte die Begegnung kaum sein, denn es steht nicht nur Edelmetall auf dem Spiel, sondern auch ein entscheidender psychologischer Vorteil für den Meisterschaftsendspurt.


Doch eines nach dem anderen: Für den FCS ist es das erste Finale des Serie-C-Pokals und ein Sieg, vor allem gegen Padova, könnte die Moral der Mannschaft deutlich anheben, da sie in den letzten 2 Spielen gegen Feralpisalo und Lecco wichtige Punkte liegen gelassen hat. Der Gewinn dieses Titels ist gleichbedeutend mit dem Einzug in die Play-Off-Phase um den Aufstieg in die Serie B, was für beide Mannschaften nicht sonderlich interessant ist, da sich beide dafür bereits qualifiziert haben. Begehrenswerter ist da schon das Ticket zur Teilnahme am Serie-A-Pokal in der kommenden Saison. In den Pokalspielen wussten die Südtiroler mit den bisherigen Leistungen gegen Giana Erminio (4:1), Juventus U23 (2:1), Teramo (3:0) und Fidelis Andria (4:0 und 3:1) durchaus zu überzeugen.

Ein Duell auf Augenhöhe
Wie bereits erwähnt, blieb es im Hinspiel bei einem 0:0. Auch die bisherige Begegnung zwischen den beiden Spitzenmannschaften in der Serie C Gruppe A endete mit einem 0:0. Beide Mannschaften scheinen die Offensivkräfte des Gegners unter Kontrolle zu haben und leisteten sich in der Defensive keine schwerwiegenden Fehler. Zudem wartet Padova am vorletzten Spieltag der Liga als direkter Gegner. Diese 2 Partien zwischen den Rivalen werden zeigen, wer die Oberhand hat und wer es verdient, in die Serie B aufzusteigen. FCS-Trainer Ivan Javorcic ist es wie schon im Hinspiel zuzutrauen, dass er seine Startformation stark durchrotiert, um seine Stammkräfte für die 3 letzten entscheidenden Spiele in der Liga zu schonen.

Coppa Italia, Final-Rückspiel in Bozen:
FC Südtirol – Padova Calcio (Mittwoch, 20.00 Uhr)

Schlagwörter: Fussball Serie C Coppa Italia

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