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Max Allegri wird neuer Juventus-Trainer. © AFP / MARCO BERTORELLO

Inter, Juve, Napoli: Wilde Trainerrochade in der Serie A

Binnen weniger Stunden gibt es in der Serie A gleich mehrere Kracher zu vermelden. Im Mittelpunkt sind dabei die Topvereine Juventus, Inter und Napoli.

Wie bereits von SportNews berichtet, steht der Abschied von Andrea Pirlo als Juventus-Trainer kurz bevor. Der Nachfolger wurde auch schon gefunden: Massimiliano Allegri, der vor zwei Jahren noch vom Hof geschasst wurde, soll die Alte Dame wieder zum Blühen bringen. Wie italienische Gazetten berichten, wurden im Laufe des Donnerstags auch die letzten Details geklärt, es fehlt nur mehr die offizielle Verkündung.


Allegri wird bei Juventus einen Vertrag bis 2025 unterzeichnen und pro Saison rund neun Millionen Euro verdienen. Interessant wird, wie die Zukunft von Superstar Cristiano Ronaldo aussieht: Auch er soll bei Juventus vor dem Absprung sein.

Inter angelt sich Simone Inzaghi
Ähnlich turbulent geht es bei Juves Erzrivalen Inter zu. Der frischgebackene Meister hat am Mittwoch überraschend die Trennung von Erfolgstrainer Antonio Conte bekanntgegeben. Der Nachfolger steht schon parat: Simone Inzaghi, der in den letzten Jahren aus Lazio wieder ein Spitzenteam geformt hat und insgesamt drei Trophäen gewann (zwei Mal den Supercup, ein Mal die Coppa Italia), wird die Römer in Richtung Mailand verlassen.

Simone Inzaghi wird neuer Inter-Trainer. © AFP / OLGA MALTSEVA


Kurios: Noch am Mittwochabend stand der Bruder des legendären Torjägers Filippo kurz vor einer Vertragsverlängerung bei Lazio. Doch am Donnerstag änderte sich die Lage abrupt – ein weiterer Beweis dafür, wie schnelllebig der Fußball ist. Inter war übrigens auch an Allegri dran, der sich jedoch für Juventus entschieden hat.
Spalletti heuert in Neapel an
Auch bei Napoli wird künftig ein prominenter Trainer das Sagen haben: Luciano Spalletti dürfte in Kürze ein Arbeitspapier mit zweijähriger Gültigkeit bei den Vesuv-Kickern unterschreiben. Er tritt somit das Erbe von Gennaro Gattuso an, der nach dem letzten Spieltag und der verpassten Champions League vom umstrittenen Klub-Boss Aurelio De Laurentiis per Twitter-Botschaft vor die Tür gesetzt wurde. Der ehemalige Milan-Mittelfeldmotor hat jedoch nicht lange benötigt, um einen neuen Verein zu finden: Er wird künftig Fiorentina trainieren.

Schlagwörter: Fussball

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