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Milan fuhr Rekordverluste ein © SID / JOHN THYS

Milan mit Rekordverlusten

Der chinesische Unternehmer Li Yonghong, bis Juli Milan-Eigentümer, hat die „Rossoneri“ in einer dramatischen finanziellen Lage hinterlassen.

Die Verluste des Serie-A-Klubs erreichten im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordwert von 126 Millionen Euro, das sind 53 Millionen Euro mehr als 2016/17.

Die Ausgaben stiegen um 22,7 Prozent auf 354 Millionen Euro, was der Transferoffensive im Sommer 2017 zuzuschreiben ist. Der Klubumsatz stieg um 17 Prozent auf 255,8 Millionen Euro.

Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatte Milan im April 2017 an Li verkauft. Der US-Hedgefonds Elliott übernahm im Juli die Kontrolle und griff dem Verein zunächst mit 170,5 Millionen Euro unter die Arme. Die Investmentfirma will dem Verein weitere 50 Millionen Euro zuschießen. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte Milan wegen Verstößen gegen das „Financial Fairplay“ zuletzt zwischenzeitlich vom Europapokal ausgeschlossen.

Autor: sid/am

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