a Serie A

Der Bozner Manuel Scavone (hintere Reihe, 2.v.l.) und seine Mitspieler dürfen in der Serie A antreten.

Parma darf Serie A spielen, wird aber hart bestraft

Manuel Scavones Klub Parma Calcio hat das Schlimmste abgewendet und sich einen Startplatz in der Erstligasaison 2018/19 gesichert. Das nationale Verbandsgericht hat den Aufsteiger aber dennoch eine saftige Strafe aufgebrummt.

Dem ehemalige Europapokalsieger wird die Serie-A-Rückkehr mit einem Abzug von fünf Punkten versalzen, außerdem wurde Torjäger Emanuele Calaiò für zwei Jahre gesperrt. Die Anklage hatte zudem einen Punkteabzug für die abgelaufene Saison beantragt, womit der Aufstieg rückwirkend aberkannt worden wäre. Diese Forderung wurde allerdings abgewiesen.

Den Schuldspruch begründet das Verbandsgericht damit, dass Calaiòs versuchte Spielmanipulation erwiesen sei. Der Parma-Stürmer hatte drei Tage vor dem letzten und entscheidenden Meisterschaftsspiel gegen Spezia eine Whatsapp-Nachricht an gegnerische Spieler versendet, in der er sie aufforderte, mit geringem Einsatz zu spielen.

Parmas Vereinsführung hat bereits am Montagnachmittag unmittelbar nach der Urteilsverkündung Rekurs angekündigt. „Mit großer Verbitterung haben wir den Beschluss aufgenommen. Das Strafmaß gegen Calaiò ist abnormal und auch die Bestrafung des Vereins können wir so nicht akzeptieren“, heißt es in einer Klubmitteilung.




Autor: fop

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