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Cristiano Ronaldo befindet sich in freiwilliger Quarantäne in seiner Heimatstadt Funchal. © APA/afp / RUI SILVA

Ronaldo als Corona-Helfer: Wirbel um Fake-Meldung

Am Sonntagvormittag verbreitete sich die Nachricht im Internet wie ein Lauffeuer: Cristiano Ronaldo baut seine Hotels zu Krankenhäusern für Corona-Patienten um. Die Geschichte scheint aber zu schön, um wahr zu sein.

Cristiano Ronaldo zeige Solidarität mit den am Coronavirus erkrankten Personen in Portugal und baue seine 4-Sterne-Häuser in Lissabon und auf seiner Heimatinsel Madeira in temporäre Krankenhäuser um. So lautete die Meldung, die von Arena Desportiva in die Welt gesetzt und nur Minuten später von der spanischen Sportzeitung Marca übernommen wurde. Sie beriefen sich auf die Präsidentin einer portugiesischen Hilfsorganisation. Im Laufe des Tages berichteten dann mehrere große internationale Medien über die Aktion.

Die Bild und der Corriere della Sera berichteten online ausführlich über Ronaldos Hilfsaktion


Der Haken daran: Die Hilfsorganisation wusste davon gar nichts, auch der Juventus-Star selbst hat nie ähnliches anklingen lassen. Laut La Stampa soll Ronaldos Hotelkette Pestana die Meldung mittlerweile dementiert haben.

Es ist dies nicht das erste Mal, dass CR7 Opfer sogenannter Fake News wird. Aufgrund der sanitären Ausnahmesituation und der vielen Opfer, die das Coronavirus mit sich zieht, hat die Meldung dieses Mal aber einen besonders faden Nachgeschmack. Dabei hatte sich Ronaldo, der seit der Corona-Erkrankung seines Teamkollegen Daniele Rugani in freiwilliger Quarantäne auf Madeira weilt, am Samstag mit folgendem Instagram-Post noch solidarisch gezeigt und dazu aufgerufen, die von der WHO beworbenen Maßnahmen zu befolgen.



Autor: fop

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