a Serie B

Manuel Scavone kommt heuer nicht auf seine Spielminuten. © Social Media / Manuel Scavone

Scavone in Bari außen vor: „Es gab Kontakt zum FCS“

Manuel Scavone hat im Fußball alles erlebt. Der 35-Jährige ist insgesamt 7 Mal in seiner Profi-Laufbahn aufgestiegen. Doch heuer ist „Scavo“ bei Serie-B-Klub Bari außen vor. Eine ungewohnte Situation für den erfahrenen Bozner, über die wir mit ihm gesprochen haben. Dabei kamen einige interessante Themen zum Vorschein, unter anderem sein Kontakt zum FC Südtirol.

Nach dem Aufstieg in die Serie B hat Bari Scavone klargemacht, dass der Klub in Zukunft auf jüngere Leute setzen wolle. Somit konnte sich der Südtiroler im Sommer auf Vereinssuche begeben. Für Scavone ergaben sich mehrere Möglichkeiten. Verlockend wäre vor allem das Angebot von Serie-B-Klub Reggina gewesen. Dessen Trainer Filippo Inzaghi habe ihn sogar persönlich kontaktiert.


„Inzaghi hatte schon mal während seiner Venezia-Zeit mit mir telefoniert. Er wollte mich im Sommer als erfahrenen Spieler in seinem Kader haben. Ich habe ihm dann meine Situation erklärt. Denn für mich stand fest: Wenn ich wechsle, dann nur in die Nähe meiner Heimat Bozen. Ich wollte nicht mit meiner Familie von Bari (Apulien) nach Reggio Calabria (Kalabrien) ziehen“, erklärte Scavone gegenüber SportNews.

Familie hat Priorität

Zudem hatte Scavone, der ein Fitnessstudio in Bozen leitet, mit einigen Serie-C-Vereinen Kontakt. Viele Engagements kamen allerdings wegen der fehlenden Nähe zu Südtirol nicht in Frage. Auch zum AC Trient gab es Kontakt, ein Wechsel habe sich allerdings wegen unterschiedlicher Vorstellungen zerschlagen. So blieb der Mittelfeldspieler am Ende in Bari. Dort trainiert er mit den Profis zwar mit, im Aufgebot stand er allerdings noch nie.

Vergangene Saison war Manuel Scavone (ganz hinten, 4. v.l.) noch einer der Aufstiegshelden. © manuel scavone/social media


„Natürlich ist das eine unbefriedigende Situation für einen Fußballer. Auch körperlich geht es mir gut. Aber meine Frau und meine Kinder haben einfach Vorrang“, erklärte Scavone, der derzeit an den Wochenenden öfters nach Bozen kommt. Scavones Traumszenario wäre gewesen, im Sommer zu seinem Heimatverein FC Südtirol zurückzukehren.

FCS-Rückkehr zerschlagen

„Ich habe zum Ende der Transferphase den Kontakt zum FCS selber gesucht. Der Verein hat sich alles angehört. Am Ende hat sich der FC Südtirol dann für andere Mittelfeldspieler entschieden (Crociata und Schiavone; Anm. d. Red.). Deshalb bin ich aber niemandem böse, so ist der Fußball eben“, so Scavone.
„Ich habe zum Ende der Transferphase den Kontakt zum FCS selber gesucht.“ Manuel Scavone

Wie geht es jetzt mit ihm weiter? Auf diese Frage entgegnete Scavone: „Stand jetzt, will ich im Jänner wechseln, denn ich kenne meine Situation bei Bari. Aber im Fußball kann es schnell gehen. Deshalb kann ich keine seriöse Antwort darauf geben.“ Bari ist übrigens gut aus den Startlöchern gekommen und liegt in der Serie B mit 9 Punkten auf Rang 5.

Angesprochen auf die aktuelle Situation des FC Südtirol, sagte Scavone: „Der FCS hat sich erfahrene Spieler geholt. Zudem ist (Pierpaolo Anm. d. Red.) Bisoli ein Trainer mit Persönlichkeit, der der Mannschaft eine Identität gibt. Die positiven Resultate zuletzt helfen weiter. Die Voraussetzungen für den Klassenerhalt sind jedenfalls gegeben.“

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